O-Z

O

OMI Logo

0MI
Otto Meinzer GmbH & Co. Iserlohn 
Manufaktur für Messinggelenke

Hersteller hochwertiger Messinggelenke für die Leuchtenindustrie.
Die Gelenke sind mit der OMI Marke gekennzeichnet.
Komplette Leuchten wurden nicht hergestellt. 

Quellen:
www.otto-meinzer.de


Oskar Törsel – OTM Marke Logo 1939
OTM Oskar Törsel Marke 1939

OTM
siehe Oskar Törsel, Meissen


OTT Marke 1957
OTT Marke 1957
OTT Marke
OTT Marke

ott International
Leuchtenwerk

Industriestraße
Pinneberg bei Hamburg, Werk Egenbüttel

Heinz J. E. Ott unterhielt auch ein Lichtstudio in Hamburg, Mittelweg 130.

Anfang der 80er Jahre: Ausstattung der Ingolstädter Fußgängerzone mit 43 Kugelleuchten, diese wurden 2011 ersetzt.

Quellen:
– Schöner Wohnen, Februar 1969.
– Donaukurier.

Osalit Marke für Oma Leuchten
Osalit Marke

OSA
Osalit-Gesellschaft mbH
Auma/Thür.
Entwicklung und Fabrikation von Formteilen aus synthetischen Stoffen

Gegründet: 1929 als Osalit GmbH.
40er Jahre Einführung des Spritzgussverfahrens.

1990 erfolgte die Reprivatisierung der 1972 verstaatlichten Osalit mit der Neufirmierung als Tessa Osalit GmbH.

Erzeugnisse:
Osa Leuchte mit Leuchtröhre der Firma Keilhauer, Cursdorf.

0tto & Geyer
Spezialfabrik elektrotechnischer Bedarfsartikel 
und Beleuchtungskörper für elektrisches Licht

Chemnitzer Straße 2
Döbeln

Gegründet: durch Bruno Otto und Max Geyer.

Quellen:
http://www.döbeln.de/html/industriegeschichte_metallindustrie.html


P

Palme und Walter KG – PALWA
Gross-Umstadt

Gegründet: 1920 in Steinschönau
1945 Gross-Umstadt in Hessen.
Das Rohglas wurde zum größten Teil von der Glashütte Hessenglas GmbH bezogen.
1962 6.000 qm Fabrikgelände, 40 Angestellte und rd. 200 Arbeiter.
1970 50 jähriges Jubiläum. 
Das Unternehmen existiert heute noch. 

Erzeugnisse:
Kristallleuchten

Quellen:
http://www.palwa.com

Ernst Paltzer & Co. Logo

Ernst Paltzer & Co.

Elbe Str. 52 (1911)
Weser Str. 47, 49 (ab 1912)
Frankfurt am Main

Gegründet: vor 1911
1927 in den beiden von Walter Gropius entworfenen Gebäuden der Weißenhofsiedlung in Stuttgart wurden von ihm auch Paltzer Leuchten verwendet. 

Entwerfer:
– Dipl.-Ing. F. Deutsch. Nr. 3638, Nr. 1142. (Die Form, 15. April 1930, S. 217)

Erzeugnisse:
Steingutbeleuchtungen

Ernst Paltzer & Co. Steingutleuchten




Pan Marke
PAN Marke von 1985
PAN Marke von 1985

PAN W. Goebel KG
Kirchstr. 32
Meudt 

1991 Unternehmen erloschen.

Entwerfer:
– Rolf Krüger

Erzeugnisse:
u. a. Keramik- und Porzellanleuchten

Porzellan Tischleuchte „Luna“, 32 x 19 cm, Entwurf Rolf Krüger 1985
Porzellan Tischleuchte „Luna“, 32 x 19 cm, Entwurf Rolf Krüger 1985
(Bildquelle: Goebel Porzellan GmbH)

Pe ha We-Leuchten Marke Logo

Pe ha We-Leuchten
Philipp Weber
Metallwarenfabrikation 

Altenzeller Straße 13 
Dresden 

Gegründet: vor 1935

Erzeugnisse:
Zweckleuchten


Pfaff Firmenmarke
Pfaff Firmenmarke
Pfaff Logo
Pfaff Logo

Pfaff

Kaiserslautern

Gegründet: 1862 vom Instrumentenmacher Georg Michael Pfaff (1823–1893). Herstellung von Nähmaschinen.

1956 wurde das ELTE-Werk in Landstuhl übernommen, hier wurden u. a. Leuchten und Trittschalter für die Nähmaschinen produziert.
1957 das Unternehmen Gritzner-Kayser AG in Karlsruhe.
1960 Börsengang.
1993 ging das Unternehmen an Semi-Tech (Global) Co. Ltd.
1997 an ihre damalige Tochtergesellschaft Singer, wodurch der Singer/Pfaff-Konzern entstand.
1999 Konzerninsolvenz. Übernahme der Rechte an der Marke „Pfaff“ durch Husqvarna Viking, Schweden.
Bis heute verschiedene Besitzerwechsel als Pfaff Industriesysteme und Maschinen AG.

Robert PFÄFFLE Marke Logo
PFÄFFLE Logo
Robert PFÄFFLE Erpees Logo
ERPEES Logo

Robert PFÄFFLE
Elektrotechnische Fabrik

Schwenningen

Gegründet: vor 1930

Erzeugnisse:
– ERPEES patentierte Arbeitsplatzleuchten.

Erpees Leuchten 1927 - 1930



Pfisterer Marke von 1929
Pfisterer Marke von 1929

Karl Pfisterer
PK-Leuchten 

Fabrik elektrischer Spezialartikel
Stuttgart-Untertürkheim

Gegründet: 1921 von Karl Pfisterer in Stuttgart. 
1927 wegen Erweiterung Umzug der Firma in die Augsburger Straße 375. 
1935 trat Walter Pfisterer, der Sohn von Karl Pfisterer, ins Unternehmen ein. 
1946 Eröffnung des zweiten Standorts – das Werk Gussenstadt für den Produktionsbereich Freileitungsarmaturen. 
1954 Dritter Standort in Stuttgart-Untertürkheim an der Inselstraße. 
1957 Gründung der Firma SEFAG im schweizerischen Malters. 
1962 Umzug nach Winterbach (Remstal). Einstieg in die großtechnische Verwendung von Kunststoffen. 
Das Unternehmen ist heute noch erfolgreich tätig.

Pfisterer Schreibtischleuchten 1929
Pfisterer Schreibtischleuchten 1929
PGH Leuchtenbau Staßfurt Logo Marke

PGH Leuchtenbau Staßfurt

Industriestraße 7
Staßfurt

Philips Marke von 1962
Marke von 1962

Philips 
Eindhoven/NL 

Gegründet: 1891
1926 Deutsche Philips G.m.b.H. in Berlin

Infraphil Wärme-Leuchte, Verpackungsaufdruck
Infraphil Wärme-Leuchte, Verpackungsaufdruck


Wie Charlotte Perriand zur Designerin der Philips Infraphil Leuchte 7525 wurde:

https://www.infraphil.info/philips-infraphil/the-first-infraphil/charlotte-perriand.html

Phönix Logo
Phönix Logo
Phönix Marke
Phönix Marke

Glashüttenwerke Phönix GmbH
Konstein

Entwerfer: 
Heinrich Fuchs

Auszeichnungen:
IF-Design Award: seit 1957 – 9 Auszeichnungen

Picking-Glas Marke
Picking-Glas Marke

Picking-Glas
Glasmanufaktur K. Picking GmbH 

Reisstr. 1
Dresden

Quellen:
http://www.pressglas-korrespondenz.de/archiv/pdf/pk-2009-1w-01-mb-picking-1930-beleuchtung.pdf

Ernst Plange Marke Logo 1951
Ernst Plange Marke 1951
Ernst Plange Marke

Ernst Plange KG
EP Leuchten
Beleuchtungskörper- und Metallwarenfabrik

Iserlohn

Gegründet: 1897

PS Marke von 1938
PS Marke von 1938

Pötter & Schütze GmbH
Elektrotechnische Fabrik

Essen-Rellinghausen (1928)

Gegründet: 1893
1987 Firma erloschen.

Erzeugnisse:
Leuchten, Kandelaber, Wandarme

Pötter & Schütze Deckenleuchten 1938

Pötter & Schütze Deckenleuchten 1938
Popp Marke von 1935
Popp Marke von 1935
Popp Marke von 2010
Marke von 2010

Heinrich Popp & Co.
Licht und Schaltertechnik

Bahnhofstr. 112 (1935)
Kulmbacher Straße 24 (2009)
Bad Berneck

Gegründet: 1930 von Heinrich Popp.
1940 Inhaber Hermann Reitz, Röhrenhof/Post Goldmühl. 
1988 größtes Unternehmen in Bad Berneck, 850 Mitarbeiter.
2009 Nachfolger Reitz GmbH stellt Insolvenzantrag.
2013 übernahm eine englische Firma die Markenrechte und produzierte Smart Home Technologie.

Auszeichnungen:
IF-Design Award: 1986

Erzeugnisse: 
Sicherungen, Klemmen, Fassungen, Leuchten.

Quellen:
www.popp.eu 

Berghaus Marke von 1938
Berghaus Marke von 1938

Porzellan-Industrie Akt.-Ges. Berghaus
Auma i. Thüringen

Gegründet: 1909 von Karl Gustav Richard Berghaus in Auma als Porzellan-Industrie-Gesellschaft Berghaus. 
1911 Die gute Geschäftsentwicklung führte zur Pachtung der „Porzellanfabrik Auma GmbH“. 
1912 Aktiengesellschaft. 
1914 Erwerb der bisher gepachteten Anlagen der „Porzellanfabrik Auma GmbH“ 
1920 Oskar Brunnquell, Besitzer von ->Brunnquell & Co., ein Hersteller elektrotechnischer Apparate und Beleuchtungen mit Sitz in Sondershausen, übernahm die Aktienmehrheit.  
1934 Lieferant für Isolatoren für das Reichspostzentralamt. 
1946 jetzige Firmierung: Thüringer Porzellanwerke, Betrieb Auma. 
1948 als IKA, Porzellanfabrik Auma VEB.
1952 durch Neugründung der Industrievereinigung VVB Technische Keramik (TECHKERAM) Firmierung als VEB Porzellanwerk Auma (PWA).  
1969 wurde das Unternehmen ein Betrieb der VEB Keramischen Werke Hermsdorf, heute Tridelta.

Erzeugnisse: 
Porzellanleuchten, Deckenleuchten.

Quellen: 
– Heinz-Peter Rönneper, M.A. „DIE ENTSTEHUNG UND ENTWICKLUNG DER PRODUKTION VON TECHNISCHER KERAMIK, INSBESONDERE ELEKTROTECHNISCHEN PORZELLAN- UND STEATITARTIKELN IN BAYERN UND THÜRINGEN BIS IN DIE 1920er JAHRE – Eine Untersuchung im oberfränkisch-oberpfälzisch-südthüringischen Wirtschaftsraum an sozial-, wirtschafts- und technikhistorischen Paradigmata“ Dissertation 2006.

– Wikipedia

Berghaus Porzellanleuchten von 1938
Berghaus Porzellanleuchten von 1938

Putzler Marke von 1930
Putzler Marke von 1930
Putzler Marke von 1940
Putzler Marke von 1940
Putzler Marke von 1962
Putzler Marke von 1962
Putzler Marke 70er Jahre
Putzler Marke 70er Jahre

Putzler Glas
Peill+Putzler


Düren

Gegründet: 1869 Gebrüder Putzler Glashüttenwerke GmbH, Penzig/O.L.

1903 Gründung der Glashütte Peill & Sohn in Düren durch Leopold Peill. Es wurde mundgeblasenes Hohlglas hergestellt.

1909 Das neue Krankenhaus an der Roonstraße wurde eingeweiht. (Architekt Heinrich Dauer) Für die Röntgeneinrichtungen spendete Leopold Peill 25.000 Mark.

1933 Aachener Industrie- und Handelskammer wählte Leopold Peill zum Präsidenten.

1947 Zusammenschluss der Gebr. Putzler Glashüttenwerke mit Peill & Sohn, es entstanden die Peill & Putzler Glashüttenwerke GmbH.

1950 unterhielt das Unternehmen in Düren fünf Glasöfen, später kamen noch zwei dazu.

1952 Wagenfeld begann für Putzler zu entwerfen. Entwicklung eines Leuchtenprogramms, Zusammenarbeit bis 1958.

1958/59 Wilhelm Braun Feldweg entwarf: Tokio, Havanna, Mondello.

1966 Bau neuer Glashütten (2, 6, 7), einer Schleiferei, einer Lehrhütte und eines Gemengesiloturms
durch das Atelier Z & ASS, Köln.

1992 Übernahm die Firma Peill & Putzler aus Düren die Bärenhütte in Weißwasser. 1993 Insolvenz.

1995 Ende der Glasproduktion in Düren. Produziert wurde nun ganz in Tschechien.

2003 die Glashütte feierte ihren 100. Geburtstag.

2004 Insolvenzantrag für die Glashüttenwerke.
Ab 2004 Reedition einiger Wagenfeld Leuchten (Piccola, Media, Magna, Muschel – gegenüber den Originalentwürfen stark verändertes Design) durch die Neuhaus Licht GmbH, für dieses Unternehmen hatte W. Wagenfeld die genannten Leuchten in den 50er Jahren entworfen.

2007 Die Peill+Putzler GmbH gehört seit 2007 zur Unternehmensgruppe Paul Neuhaus.

2011 Peill+Putzler GmbH, ein Unternehmen der Paul Neuhaus Gruppe mit Sitz in Werl,
übernahm alle Urheber- und Lizenzrechte an den Produkten des insolventen Unternehmens Neuhaus Licht GmbH, Möhnesee. Peill+Putzler übernahm die bisherigen Ausstellungsflächen der Neuhaus Licht GmbH und präsentierte dort das gesamte Sortiment ergänzt um einige Produkte.



Entwerfer:
– 1952 Wilhelm Wagenfeld begann für Putzler zu entwerfen.
Entwicklung eines Leuchtenprogramms – bis 1958.
– 1958/59 Wilhelm Braun Feldweg entwarf: Tokio, Havanna, Mondello.
Gerhard Beigel (1972)
Dieter Sieger (1990)
Gunter Bärenfänger, Leuchte Pula

Auszeichnungen:
IF-Design Award: seit 1954 – 86 Auszeichnungen

Quellen:
www.wagenfeldleuchten.de/putzler.htm

– Wilhelm Wagenfeld 1900 – 1990 (Hrsg. von Beate Manske im Auftrag der Wilhelm Wagenfeld Stiftung, Bremen). Ostfildern-Ruit: Hatje-Cantz 2000


R

Marke von 1934
Marke von 1934
Marke von 1962
Marke von 1962

Ernst Rademacher GmbH
Fabrik für Leuchten und technische Geräte 

Bahnstr. 64 (1928)
Düsseldorf 

Gegründet: 1914 als Handelsunternehmen.
Ab 1920 Produktion von Gelenkleuchten.
2018 Rademacher gehört jetzt zur Schmidt-Strahl GmbH in Meerbusch.

Auszeichnungen:
IF-Design Award: seit 1974 – 1 Auszeichnung für Leuchten.

Erzeugnisse:
Handleuchten, Schreibtischleuchten.

Quellen:

www.schmidt-strahl.de
– Elektrotechnische Zeitschrift 1928

Rademacher Handlampe von 1928
Rademacher Handlampe von 1928


Rechenberger & Sohn
Reso-Holzleuchten Marke von 1946
Rechenberger & Sohn RESO Marke 1946

Rechenberger & Sohn
Reso-Holzleuchten

Deutschkatharinenberg

Gegründet: 1836

Erzeugnisse: 
Tischleuchten, Nachttischleuchten, Kronen, Ampeln.

Quellen:
– Helios 1928


Marke von 1951
Marke von 1951

Rech Laternen GmbH
Köln (bis 1944)
Neuwied-Oberbieber 

Gegründet: 1898 von Friedrich Rech. Die Leuchten waren mit Gas betrieben.
1905 jetzt wurden auch elektrifizierte Leuchten geliefert.
1944 wurde das Werk in Köln durch Bomben zerstört.
Umzug nach Neuwied-Oberbieber. 

Erzeugnisse: 
Aussenleuchten, Arbeitsplatzleuchten, Tief- und Breitstrahler, Feuchtraumleuchten.

Quellen:
www.rechlaternen.de

Reflex Leuchten GmbH
Berlin 

Erzeugnisse: 
Decken-, Tisch- und Wandleuchten.

Quellen:
– Helios 1935

Reflex-Leuchten von 1935
Reflex-Leuchten von 1935

Regina Bogenlampenfabrik GmbH
Cöln-Sülz

Gegründet: 1900 von Josef Rosemeyer.
1898 hatte er ein Patent für eine Bogenlampe zum Patent angemeldet.
1902 mit anderen Leuchtenfirmen war er an der Beleuchtungsausstattung „Die Industrie- und Gewerbeausstellung Düsseldorf 1902“ beteiligt.
1903 eigene Fabrik wurde bezogen. Es wurden auch Spezialbogenlampen für Lichtpauszwecke, Atelierbeleuchtung und medizinische Zwecke hergestellt.
1910 erhielt Roemeyer für seine Jota-Metallfadenlampe auf der „Exposition Universelle de Bruxelles“ den „Grand Prix“. Die Firma beschäftigte inzwischen 500 Mitarbeiter und erzielte einen Jahresumsatz von 1,5 Millionen Mark. 
Firmierung jetzt: Regina Elektrizitäts-Gesellschaft m.b.H. Köln-Sülz. 
1919 starb Josef Rosemeyer in Köln. 

Erzeugnisse: 
Regina-, Helia-, Reginula-, Conta-Leuchten

Quellen:
https://industriemuseum.lvr.de


Marke von 1955
Marke von 1955

Regiolux Leuchten
Fränkische Leuchten GmbH

Königsberg/Bayern

Gegründet: 1952

Reichhardt & Tettschlag Leuchtenmarke 1928
Reichhardt & Tettschlag Leuchtenmarke 1928

Reichardt & Tettschlag
Arbeitsplatzbeleuchtung
Lichttechnische Sondererzeugnisse

Neuerbe 22 (1930)
Erfurt

Erzeugnisse:
„RUTET“ Spiegelleuchter (1927)

Kurt Johannes Reif Logo Marke von 1967
Marke von 1967

REIF Zweckleuchtenbau

Kurt Johannes Reif
K.G. mit staatlicher Beteiligung
Pohlandstraße 5
Dresden

Erzeugnisse:
Zweckleuchten, Arbeitsplatzleuchten, Scherenwandleuchten, Stativleuchten, Schlauchleuchten…


Reinlicht Marke von 1915
Marke von 1915
Reinlicht Nival Marke

Reinlicht-Industrie GmbH
Fabrik für Spezialleuchtkörper

St. Annaplatz 10 (1918)
München

Gegründet: 1915 (erster Eintrag im Münchener Adressbuch)
Reinlicht Industrie-Gesellschaft, m.b.h., Kappellenstraße 1
1920 Reinlicht Werke AG München-Schwabing
1924 Reinlicht Werke AG
1925 Umfirmierung in Deutsche Lichttechnik AG 
1931 Konkurs 

…. Wenn auch das weiße Licht der gasgefüllten Lampen dem Tageslicht nahekommt, so besitzt es doch noch einen Überschuß an roten und gelben Strahlen, die eine richtige Bewertung von Farben hindert. Wo dies Störend ist (Färbereien, Papier- und Stoffabriken, Ateliers), sind Armaturen zu wählen, bei denen durch Einfügung von Lichtfiltern der Überschuß beseitigt wird. Hierher gehört die Vericolampe der Siemens-Schuckert-Werke, Berlin, und die Solal- und Nivalglasarmaturen der Reinlicht-Industriegesellschaft, München
(aus: Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 1 Stuttgart, Leipzig 1920. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3186780)

Reinlicht Leuchten aus dem Jahr 1925. Ketten- und Schnurpendelleuchten, Wandarme, Deckenlampen
Reinlicht Leuchten aus dem Jahr 1925

Reinlicht Deckenleuchte wohl 20er Jahre Sammlung Struve
Reinlicht Deckenleuchte wohl 20er Jahre
(Bildquelle: K. Struve www.zweckundform.de/sammlung-leuchten.htm)


Reuther Marke von 1952
Marke von 1952

Gebr. Reuther
Beleuchtungskörper- und Metallwarenfabrik 

Neheim-Hüsten (ab 1975 Arnsberg)

Gegründet: vor 1952


Röhm & Haas Marke 1940
Röhm & Haas Marke 1940
Röhm & Haas Marke 1959
Röhm & Haas Marke 1959

Röhm und Haas AG
Darmstadt


Gegründet: 1907 durch den deutschen Chemiker Otto Röhm und den Kaufmann Otto Haas in Eßlingen. Chemische Fabrik, z. B. Lederbeizen.
Grundlage der Plexiglas-Produktion war die Dissertation von Otto Röhm aus
dem Jahr 1901 (Polymerisationsprodukte der Acrylsäure).
1928 erstmalige Herstellung von Plexiglas im Labor. 
Bald fanden die Forscher eine Methode, das Material zwischen zwei Glasscheiben zu gießen und so Platten zu erzeugen.
1933 Anmeldung der Marke Plexiglas.
1934 Produktionsbeginn von Platten in ca. DIN A 4 Format.

Entwerfer:
Wolfgang Tümpel, Plexiglasleuchte 1960 (Anzeige in Architektur & Wohnform, Nr. 4, 1960) 

Erzeugnisse:
Leuchten

Quellen:
Architektur & Wohnform, Nr. 4, 1960


Leuchtenentwurf von Wolfgang Tümpel für Röhm und Haas 1960
Leuchtenentwurf von Wolfgang Tümpel für Röhm & Haas 1960

Rondella Beleuchtungskörperfabrik GmbH

Mörfelder Landstraße 6
Frankfurt am Main (1930)

Gegründet: 1928
vorher wurden die Rondellaleuchten von Vogel & Co., Niederursel produziert.
Ab 1931 übernahm Bünte & Remmler die Produktion.

Entwerfer:
Christian Dell ist einer der Teilhaber, Rondella, Polo Populär. Nr. 1, Nr. 122, Nr. 124

Erzeugnisse:
Gelenkleuchten, Schreibtischleuchten

Quellen:
Das neue Frankfurt, Heft 11, 1930 Anzeigenteil.


Rosenthal Marke auf Porzellanlampenfassung
Rosenthal Marke auf Porzellanlampenfassung

Rosenthal Leuchten
Kunstabteilung Selb

Entwerfer: 
Heinrich Fuchs (1966)
Wilhelm Wagenfeld

Erzeugnisse:
Porzellanlleuchten

Quellen:
– Wilhelm Wagenfeld 1900 – 1990 (Hrsg. von Beate Manske im Auftrag der Wilhelm Wagenfeld Stiftung, Bremen). Ostfildern-Ruit: Hatje-Cantz 2000

– http://webopac.hwwa.de/PresseMappe20E/Digiview_MID.cfm?mid=F019206 
Pressemappe 20. Jahrhundert der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW).


Ruppel Marke von 1935
Marke von 1935

Ruppelwerk GmbH
Metallwarenfabrik
Gotha

Gothaer Metallwarenfabrik ist das Nachfolgeunternehmen der Ruppelwerke,
1991 Übernahme durch C&P

Entwerfer: 
– Marianne Brandt (1929 -1933 Leiterin der Entwurfsabteilung des Bereiches Kunstgewerbe)

Marken: 
Tast-Licht

Quellen:
– Helios 

Ruppel Tastlichtleuchten von 1935
Ruppel Tastlichtleuchten von 1935

RN Marke von 1957
Marke von 1957

Ruser & Kuntner KG

Eisenbahnstr. 26
Weil am Rhein

Gegründet: 1920 als Ruser + Nowak von Friedrich Ruser.
1958 Umwandlung in Ruser + Kuntner KG, J. Kuntner wird Geschäftsführer.
1967 Fr. Ruser scheidet aus der Firma aus.

Entwerfer:
Hans Jörg Walter
Josef Kuntner

Auszeichnungen:
1956 Brüssel: Weltausstellung 
1957 Mailand: XI. Triennale

Quellen:
– www.Hansjörgwalter-lampen.com
– Deutscher Werkbund, Mitgliederverzeichnis 1971


SKB Marke von 1936
SKB Marke von 1936
RZB Marke von 1962
RZB Marke von 1962

RZB
Rudolf Zimmermann Bamberg

Gegründet: 1939
1939 Übernahme der Firma SKB Kalischak, Hersteller von Porzellanleuchten in Bamberg.
ab 1948 Fertigung von Nurglasleuchten.
1960 Einführung des DKN Befestigungssystems.

Entwerfer: 
Hartmut S. Engel
Helmut Heinrich
Ralph Michel

Auszeichnungen:
Über 50 internationale Designpreise: RedDot Awards, Good Design, German Design Award…  
– IF-Design Awards: seit 1989 – 11 Auszeichnungen

Erzeugnisse: 
Porzellanleuchten ab 1939, Nurglasleuchten ab 1948, ISO-Ovalleuchten ab 1960

Links:
www.rzb.de/

Quellen:
(Architektur & Wohnform, Nr. 8, 1966)


S

Marke von 1927
Marke von 1927

Sächsische Broncewarenfabrik-AG K. A. Seyffert (auch Seifert)

Wurzen in Sachsen

Gegründet: 1862 in Wurzen durch K. A. Seyffert, Herstellung u.a. von Gasbeleuchtungen.
1880 Firmierung „K. Seifert, Metall- und Broncewaaren-Fabrik“. bis 1899: Sächsische Bronzewarenfabrik vorm. K. A. Seifert, Wurzen i.Sa.
1889 Fertigung von elektrischen Aussenleuchten. Umwandlung der Firma in eine AG. Die Geschäftsleitung oblag dem Sohn des Firmengründers, Karl Max Seifert. 
1933 Konkurs.
1934 Nachfolgeunternehmen: „Sächsische Broncewarenfabrik Neidhardt & Zimmermann OHG“, Badergraben 16, Wurzen. Das Angebot wurde mit Leuchten für den Schiffbau erweitert.
1952 erwarb die staatliche Rostocker Werft eine Kapitalbeteiligung am Untenehmen. 
1968 Schienenfahrzeugleuchten kamen ins Sortiment. 
1972 Verstaatlichung zum „VEB Spezialleuchtenbau Wurzen“, angeschlossen 
wurde 1974 VEB Wohnraumleuchten (Karl Walther Nachf., Wurzen, Albert-Kuntz-Str. 4, gegr. vor 1935), 1975 F.A. Dämmich KG. 
1984 Kombinatsbildung, Leitbetrieb wird Spezialleuchtenbau Wurzen, 7 weitere Unternehmen kamen dazu.
1990 Schließung. Reprivatisierung und Gründung der Sächsische Broncewarenfabrik Wurzen GmbH. Fertigung von technischen Leuchten sowie Stilleuchten.
1996 Übernahme des Stilleuchtenprogramms der aufgelösten Firma Jarmuth aus Soest. 
2000 Leuchten Manufactur Wurzen GmbH als Tochterunternehmen übernahm den Bereich der dekorativen Leuchten. 

Erzeugnisse: 
Zweckleuchten, Wohnraumleuchten, Soffittenleuchten.

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4chsische_Bronzewarenfabrik


Schaco
Gotthold Schanzenbach & Co.
Elektrotechnische und lichttechnische Spezialfabrik 

Kronprinzenstr. 24 (1899)
Frankfurt a.M.

Entwerfer: 
– Karl Trabert
– Theo Zeitler (1964 Aussenleuchte)

Erzeugnisse: 
Majolikaleuchten, Schaufensterleuchten, Lamelladiffusor, Diffuna Leuchten

Quellen:

http://ernst-may-gesellschaft.de/einzelnachricht-home/exponat-des-monats-oktober-2014.html

www.spiegel.de/spiegel/print/d-41955170.html

Firmenschrift: Gerhard Salken „50 Jahre gutes Licht für jeden Zweck.“ G. Schanzenbach & Co. G.M.B.H., Eletrotechnische und Lichttechnische Spezialfabrik, Frankfurt a. M. 1949.

Marke von 1928
Marke von 1928

C.u.F. Schlothauer GmbH
Ruhla, Thüringen

Gegründet: 1868. Otto Schlothauer & Söhne OHG.
1883 C. & F. Schlothauer OHG, es wurden Metallkurzwaren (Portmonnaie Bügel-Industrie) hergestellt. 
Um 1900 u. A. Herstellung elektrotechnischer Artikel.

Erzeugnisse:
Porzellan- und Isolierstoff-Leuchten, sowie Nähmaschinenleuchten (Marke Härta).

Quelle:
ETZ – Elektrotechnische Zeitschrift, 1934

C.u.F. Schlothauer Anzeige von 1934
Anzeige von 1934 


Marke aus den 60er Jahren
Marke aus den 60er Jahren

Schmahl + Schulz
Spezialfabrik moderner Beleuchtungskörper (1930)

Wuppertal Barmen

Gegründet: 1884
Firmenschließung in den 70er Jahren. 

Entwerfer:
Petersen, Schreibtischleuchte 4903 (1966)

Erzeugnisse: 
Zu Beginn Zubehör für elektrische Beleuchtung, Lichtschalter usw., auch für den Export. 
Wand-, Tisch- und Deckenleuchten. Harzolit-Leuchten um 1930.

Quellen:
– Helios 1930
– Architektur & Wohnform, Nr. 7, 1966


Schmelzer-Leuchten
Otto Schmelzer


Stuttgart

Gegründet: 1946
1979 Firmenlöschung

Erzeugnisse: 
Plexiglasleuchten, Schreibtischleuchten


Schmitz-Leuchten GmbH & Co. KG.
Sauerländische Metallwarenfabrik 

Neheim  

Gegründet: 1932 von Joseph Schmitz (Angaben von Hompage der heutigen Firma)
1929 Inserat mit Leuchten- und Leuchtenteilen in der HELIOS. 

Erzeugnisse: 
Wohnraumleuchten

Quellen:
www.schmitz-leuchten.de

– Helios 1929


Marke von 1912
Marke von 1925

Marke von 1930

Dr. Ing. Schneider & Co
Lichttechnische Spezialfabrik

Mainzer Landstraße 218 (1912)
später Rebstöcker Straße 55 
Frankfurt/Main

Gegründet: 1911 in Frankfurt am Main, von den Brüdern John J. Schneider († 1951),
Carl August Schneider sowie dem Ingenieur Rudolf Naujoks.
1979 die Firma Zumtobel übernahm das Unternehmen.

Marken: 
Disco
 (Abkürzung für Dr. Ing. Schneider & Co. ), Sun, Fabrilux (30er Jahre), 
Horax
Zirax.

Disco „ER“
Glaskolbendurchmesser ca. 35cm, Höhe ca. 20cm, 
Emailleschirm Durchmesser ca. 60cm.
Bildquelle: Historische Baustoffe Ostalb (www.historische-baustoffe-ostalb.de)

Gebr. J. & C. Schneider
Fabrik für Beleuchtung-Emaillierwerk

Hamm 

Erzeugnisse: 
Aussenarmaturen, Breit- und Tiefstrahler, Reflektoren.

Quellen:
– Helios 1928 


Ludwig Schröder Marke 1935
Ludwig Schröder Marke 1935

Ludwig Schröder
Lese-und Nachttischlampen

Schalksmühle

Gegründet: 1867

Ludwig Schröder, Lese-und Nachttischlampen 1935
Ludwig Schröder, Lese-und Nachttischlampen 1935

Werner Schröder
Lobenstein

Gegründet: 1934 Metallwerk Werner Schröder

Nach 1948 firmierte das Werk unter ‚VEB (B) Mewa Lobenstein‘, 
später unter ‚LOMAFA- Lobenstein‘. 

Entwerfer: 
– Max Schumacher

Erzeugnisse: 
Zweckleuchten

Schröder & Co.
Neheim (ab 1975 Arnsberg)

Gegründet: 1895 als Gebr. Schröder

Marken:
„Esco“ Leuchten die Edelholz und Metall mit großem Verkaufserfolg kombinierten.
„Escolux“

Schuch
Worms

Gegründet: 1895
Das Unternehmen produziert heute noch.

Erzeugnisse: 
Explosionsgeschützte Leuchten

Quellen:

www.schuch.de/de/unternehmen/historie

H. Schulz-Leuchten (HS-Leuchten)

Sohnreystraße
Lauenförde

Erzeugnisse: 
Deckenleuchten, Wandleuchten, Stehleuchten, Tischleuchten

Rich. L. F. Schulz Beleuchtung
Werkstatt für Bronzearbeiten
Beleuchtungskörper 

Bellevuestr. 14 (1925)
Nachf. Bischoff & Blaese, Passauer Str. 3 (1937) 
Berlin

Entwerfer: 
– Bernhard Wenig (1911)

Erzeugnisse: 
Deckenleuchten

Quellen: 
– Die Kunst, Heft 1, Oktober 1911, Seite 34
– Die Form, Oktober 1925 – Inserat

Marke von 1925
Marke von 1925

A. u. W. Schütze 
AWES 

Lichttechnische Fabrik

Lindenstr. 35 (1925)
Berlin SW 68 

Erzeugnisse: 
Raum- und Schaufensterbeleuchtung

Schwabe & Co, Akt. Ges.
Elektrische Bühnen- und Filmbeleuchtung

Köpenicker Straße 116 (1931)
Berlin SO16

Spezialitäten:
Bühnenbeleuchtung
Moderne Horizontbeleuchtung
Elektrische Fackeln
Elektrische Flammen
Dampferzeuger ohne Atembeschwerden für den Schauspieler

Schwarz & Weigl
Beleuchtungskörper, Metallwarenfabrik

Marsstraße 8 (1929)
München

Gegründet: vor 1912

Schwintzer & Gräff
Zweckbeleuchtungen

Sebastianstraße 18/19
Berlin

Gegründet:  1864 in Berlin Kreuzberg. Herstellung von Petroleumbrennern und „Prunklichtträgern“.
1892 Firmierung: Schwintzer & Gräff – Lampen-, Bronze- und Zinkwarenfabrik und Export
1928 wurden 53 Bauhausleuchten-Modelle produziert.
1929 zusammen mit dem Architekten Erich Mendelsohn und Rudolf W. Reichel entstand die berühmte Treppenhausleuchte für das Haus des Deutschen Metallarbeiterverbandes, Alte Jakobstraße 149 in Berlin.
1930 endete die Zusammenarbeit mit dem Bauhaus. Der seit 1915 hier tätige Franz Haegele verließ das Unternehmen.
1935 Neufirmierung in Schwintzer Lampenfabrik GmbH
1944 Zerstörung der Fabrik und die Musterräume in der Sebastianstraße durch Bomben.
1949 endete die Geschäftstätigkeit.


Entwerfer:
– Wilhelm Wagenfeld
– Marianne Brandt
– Hans Przyrembel
– Franz Haegele (seit 1915 künstlerischer Mitarbeiter von S&G)

Siemens

Berlin

Gegründet: 1847
1921 die Luzette kam auf den Markt. Der Entwerfer ist nicht eindeutig zuzuweisen, Wissmann oder Werksentwurf?
Die Berliner Kaufhäuser Wertheim, Tietz und KADEWE waren damit ausgestattet. Durch die Kombination unterschiedlich lichtdurchlässiger Gläser sind bei der Luzette verschiedene Beleuchtungsrichtungen erreichbar.


Sill Leuchten GmbH

Berlin

Gegründet: 1954 durch Franz Sill und Werner Fuchs als Fuchs & Sill KG in Berlin. 
1959 Übernahme der Leuchtenfirma Emil R. Otto
1966 Namensänderung in Franz Sill KG – Fabrik für Beleuchtungskörper
1974 neue Rechtsform: Franz Sill GmbH, Spezialfabrik für Beleuchtungskörper.
2013 Umfirmierung: Sill Leuchten GmbH. 

Entwerfer:
– Eberhard Rahn, 3 IF Design Awards. 

Quellen: 
www.sill-lighting.com 

Marke von 1981
Marke von 2011

Simon & Schelle

Sundern

Gegründet: 1946 durch Josef Simon und Josef Schelle
1949 Präsentation der ersten Modellreihe.
2015 Insolvenz

Entwerfer:
– Luigi Colani

SIS Marke von 1962
Marke von 1962

SIS
SIS-Licht Gebr. Lang GmbH & Co.

Schweinfurt

SIS ist die Abkürzung für SIRIUS SCHWEINFURT. 

Gegründet: 1924 vom Uhrmacher Erich Lang und seinem Vater Karl Lang sen. als Metallwarenfabrik.
1958 Eintragung der SIS Schutzmarke.
Das Unternehmen exisitiert heute noch.

Erzeugnisse: 
Herstellung lichttechnischer Produkte wie Lenkleuchten.

Quellen:
www.sislicht.de/index.php

Sistrah-Licht Gmbh

Karlsruhe
früher Deutsche PH-Lampengesellschaft mbH

Gegründet: 1932, eine Tochtergesellschaft von Müller & Zimmer, Stuttgart.

Entwerfer: 
– C.F. Otto Müller

Erzeugnisse: 
Entwicklungen von C.F. Otto Müller im Jahre 1931 in Zusammenarbeit mit dem Lichttechnischen Institut der TH Karlsruhe.

Quellen:
www.muezi.de/index.html

Leuchten P 3,5 und P 3 aus der Sammlung Struve
Leuchten P 3,5 und P 3 aus der Sammlung Struve
Bildquelle: K. Struve (www.zweckundform.de/sammlung-leuchten.htm)


SKB Marke von 1936
SKB Marke von 1936

SKB
siehe Kalischak – SKB

Sompex
Sompex Licht und Form, Rolf O. Burghard KG

Düsseldorf

Gegründet: 1948

Auszeichnungen:
IF-Design Award: seit 1957 – 3 Auszeichnungen

Entwerfer: 
– Wilhelm Vest
– Paul Secon

Erzeugnisse:
Deckenleuchten
ROTAFLEX Leuchten, eine Marke der amerikanischen Firma Heifetz, wurden von Sompex vertrieben. 
Vertrieb der PLEXIMA Leuchten von Koch und Lowy (USA)

Quellen:
www.sompex.de

Marke von 1934
Marke von 1934

Spinn GmbH
Kunstgewerblichen Werkstätten

Alte Jakobstr. 133
Berlin

Entwerfer: 
– Franz Haegele (in den 30er Jahren künstlerischer Leiter, Leuchten-Entwürfe im „Ehrenhallendesign“, siehe INNENDEKORATION, 1938, Heft 1) 

Marke von 1962

Staff & Schwarz Leuchtenwerk

Lemgo

Gegründet: 1945 durch Alfred Staff und Otto Schwarz mit handwerklicher Fertigung.
1951 began die Serienfertigung.
1994 Zumtobel übernahm Staff.

Auszeichnungen:
– IF-Design Award: seit 1958 – 282 Auszeichnungen
– 1968 Rosenthal-Studio-Preis für Beleuchtungskörper, zahlreiche Auszeichnungen mit dem Prädikat „gute if“ durch „Die gute Industrieform“, Hannover. 

Entwerfer: 
– Rolf Krüger (1964-69) Modell Kreuzauster

Erzeugnisse:
Moderne Wohnraumleuchten, moderne technische Leuchten, Stromschienen, elektronische Lichtregler.

Quellen:
– Deutscher Werkbund, Mitgliederverzeichnis 1971 

Typ: STAFF-Kreuzauster / Wand- und Deckenleuchte / 1968
Typ: STAFF-Kreuzauster / Wand- und Deckenleuchte / 1968
Größe: 62,5 x 62,5 cm
Material: Stahlblech, lackiert
Designer: Rolf Krüger, Dipl.-Designer (mit Dieter Witte)
Auszeichnung: iF Design Award 1968 / 1. Rosenthal-Studio-Preis 1968 
(Bildquelle: R. Krüger, VOGELSÄNGER STUDIOS GmbH & Co.KG
Leopoldshöher Str. 1-11, 32791 Lage)

Stensch, Ballnath & Co.
Logo 1923

Stensch, Ballnath & Co. GmbH
Beleuchtungskörper

Alexandrinenstr. 35, Berlin (1915)
Ritterstraße 71, Berlin (1920)

Ballnath & Stensch
Inh.: Friedrich Ballnath und Georg Stensch
Beleuchtungskörper
Kunstgewerbliche Werkstätten für Bronzekunst

Adalbertstr. 9, Berlin (1920)

Bronce-Waaren-Fabrik A. Stotz
Neckarstraße 134, Stuttgart

Paul Stotz AG
Stuttgart
Eisengießerei

Paul Stotz (1850 -1899) leitete ab 1876 die kunstgewerbliche Abteilung der väterlichen Eisengießerei unter der Firmierung: „Bronce-Waaren-Fabrik A. Stotz, Stuttgart“.
1891 Gründung der „Paul Stotz kunstgewerbliche Werkstätte GmbH“.
1903 Paul Stotz GmbH. 
1914 Firmierung: Paul Stotz & Otto Schlee.
1926 Das Bauhaus etablierte sich in Dessau. Die Vertriebs GmbH des Bauhauses war mit der Produktion der Beleuchtungskörper überfordert, so wurde die Paul Stotz AG für die Produktion beauftragt, Stotz kündigte einen Katalog an, der wohl nicht realisiert wurde. (Magdalena Droste, Die Bauhausleuchte von Carl Jacob Jucker und Wilhelm Wagenfeld.)

Verschiedene Umfirmierungen der Firma bis zur Schließung 1932.

Entwerfer: 
– Prof. Hans Christiansen, Darmstadt (1903)
– Franz Böres (1903)
– W. Schulz (1903)


Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Stotz

– Zeitschrift Deutsche Kunst und Dekoration 1903. 
– Magdalena Droste, Die Bauhausleuchte von Carl Jacob Jucker und Wilhelm Wagenfeld.

Marke von 1930
Marke von 1930

Stotz GmbH

Frankfurt

Gegründet: 1891 

1930 die Stotz GmbH und die Kontakt GmbH schloßen sich zusammen.

Erzeugnisse:
Porzellanleuchten in den 30er Jahren.

Marke von 1939

Stölzle
Wien 

Entwerfer: 
– H. Th. Baumann, über 20 Leuchten von 1959 – 1962

Marke von 1989

Alfred Störr
Holzbeleuchtungskörper
Freital 

1968 Vertrieb der Leuchten durch VEB Leuchtenwerk Görlitz 

Erzeugnisse:
Deckenleuchten

Quellen:
Katalog Wohnraumleuchten Angebot 1968/69 

Marke von 1957

Richard Süßmuth

Am Bahnhof 3
Immenhausen

Gegründet: 1946 in Immenhausen.
1996 Stilllegung der Produktion.

Entwerfer:
– Richard Süßmuth
– Hans Th. Baumann (in den 70er Jahren)

Erzeugnisse:
Deckenleuchten

T

Teka Logo 2000
Teka Marke von 1964
Marke von 1964
TEKA Markenlogo

TEKA
ist eine Marke der

Theod. Krägeloh & Comp
Fabrik elektrotechnischer Bedarfsartikel
Dahlerbrück

Temde
TEMDE LEUCHTEN Theodor Müller GmbH & Co. KG

Temdestraße,
Detmold (1967)

Temde AG 
Sevelen, Schweiz 

Gegründet: 1911, in den ersten Jahren produzierte man ausschließlich Holzleuchten.
30er Jahre Gründung der Temde AG in der Schweiz. Im Jahr 2000 Löschung aus dem Handelsregister. 
1986 Temde in Detmold beendete die Produktion. 

Auszeichnungen:
IF-Design Award: seit 1966 – 31 Auszeichnungen

Entwerfer:
– Charles Keller Tischleuchte Nr. 5638 mit Plexischale 1719 (1983).
– Eva Renée Nele Bode, 1968: Leuchten Figuration. 14 ihrer Leuchtenentwürfe wurden mit einem IF Design Award ausgezeichnet.
– H. Zender, 13 seiner Leuchtenentwürfe wurden mit einem IF Design Award ausgezeichnet.

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Temde-Leuchten

Oskar Törsel – OTM Marke 1939
Oskar Törsel Marke von 1939

Oskar Törsel – OTM

Fabrik für Beleuchtungskörper und Lampenschirme
Großvertrieb von Beleuchtungsglas

Großenhainer Straße 63 (1939)
Meißen

Günter Trieschmann

Schickhardtstr. 21
Stuttgart

Gegründet: 1950
1958 Auszeichnung „Etoile D’Or“ auf der Weltausstellung in Brüssel für Leuchten.
1987 Teilverkauf an Semperlux AG, Berlin.
2004 Übernahme durch die Familie Oehmichen, das Unternehmen bleibt ein Familienunternehmen.

Entwerfer: 
– H. Th. Baumann, Stehleuchte 1953
– Maija Liisa Komulainen 
– Nanny Still-Mackinney 
– Günter Trieschmann

Auszeichnungen:
1953 Mannheim: Werkbundausstellung; 1954 Mailand: X. Triennale; 1954 Ruhrfestspiele; 1958 Brüssel: Weltausstellung; Bauten, die mit dem Paul-Bonatz-Preis ausgezeichnet wurden.

Erzeugnisse:
Einbau-, Deckenaufbau-, Wand-, Pendel- und Außenleuchten in Serienfertigung, sowie Ausführung von Sonderleuchten nach eigenen oder fremden Entwürfen. 

Quellen:
www.trieschmann-gmbh.de


Trilux Lenze GmbH
Lichttechnische Spezialfabrik

Neheim-Hüsten (ab 1975 Arnsberg)

Gegründet: 1912. Wilhelm Lenze startete mit einer Manufaktur für Leuchtenteile in Menden.
1934 Firmensitz jetzt Neheim-Hüsten. Produktion von Wohnraumbeleuchtung wurde aufgenommen.
1984 Trilux übernahm BAG (Schweiz).

Quellen:
www.trilux.com/de/unternehmen/ueber-trilux/unternehmensgeschichte/


A. Tschäpel Marke Logo von 1938
A. Tschäpel Marke 1938

A. Tschäpel & Co.

Spezialfabrik für Spiegelglas-Reflektoren
Weißwasser O.-L.

Silberglas-Reflektoren von A. Tschäpel, Weißwasser, 1938
Thiel & Schuchardt Logo
Thiel & Schuchardt Logo

Tundes
Thiel & Schuchardt
Metallwarenfabrik

Ruhla

Gegründet: vor 1934

Erzeugnisse: 
u.a. Leuchten

Wolfgang Tümpel Marke 20er Jahre
Marke 20er Jahre
Wolfgang Tümpel Logo

Wolfgang Tümpel (1903 – 1978)

1922 Bauhaus Vorkurs bei Itten.
1924 Aufnahme in die Metallwerkstatt (Leitung László Moholy-Nagy), Dell unterrichtete. 1925 das Bauhaus zog nach Dessau, Tümpel zog an die Kunstgewerbeschule Halle, um hier, bei Karl Müller in der Metallwerkstatt, seine Ausbildung fortzusetzen. 
1927 gründete W. Tümpel in Halle seine „Werkstatt für Gefäße, Schmuck, Beleuchtung“. 
1929 Umzug nach Köln, Entwürfe für die Leuchten- und Silberwarenindustrie. 
1931 Schreibtischleuchtenentwurf für Bünte & Remmler, Modell-Nr. 03086, Leuchtmittel Sofitte. 
1933 Werkstatt in Bielefeld.
1949 Das britische Kulturzentrums „Die Brücke“ in Bielefeld wurde von ihm mit Leuchten ausgestattet. 
1951 Hochschullehrer an der Landeskunstschule Hamburg.
1960 Ein Leuchtenentwurf für Röhm und Haas, Darmstadt aus Plexiglas.
1968 endete seine Tätigkeit als Hochschullehrer an der Landeskunstschule Hamburg. Neben seiner Lehrtätigkeit eigene Werkstatt in Ahrensburg. 
1970 Deckenleuchter im Foyer des Ahrensburger Rathauses, 1972 stürzte dieser zu Boden, nach der Reparatur hängt er wieder.
1978 verstarb Wolfgang Tümpel in Herdecke.

Quellen:
(Architektur & Wohnform, Nr. 4, 1960)

Deckenleuchte von W. Tümpel im Foyer des Ahrensburger Rathauses 2017.
Deckenleuchte von W. Tümpel im Foyer des Ahrensburger Rathauses 2017.


Dr. Twerdy-Lampen G.m.b.H.

Olgastr. 72
Stuttgart (1927)

Gegründet: 1927
1934 übernahm Alois Will „Dr. Twerdy“.
Das Unternehmen besteht bis heute als Familienunternehmen mit dem Schwerpunkt Leuchtenfachhandel und Lichtplanung.

Erzeugnisse: 
Fabrikation elektrischer Spezialbeleuchtung, Porzellanleuchten

Markierungen:
Stempelmarke auf den Glaskörpern

Deckenleuchte der Firma Dr. Twerdy Original aus der Sammlung Struve.
Deckenleuchte der Firma Dr. Twerdy Original aus der Sammlung Struve.
(Bildquelle: K. Struve www.zweckundform.de/sammlung-leuchten.htm)


U

J. Uffrecht & Co.

Neuhaldensleben 

Gegründet: 1855
1924 Verpachtung an die Firma Carstens, Firmierung Carstens Uffrecht.
1934 komplette Übernahme durch Carstens: „Carstens – Uffrecht Kommanditgesellschaft“. 
1948 Übergang in Volkseigentum.

Erzeugnisse: 
u. a. keramische Beleuchtungskörper

Quellen:
www.uffrecht.de/


VEB Leuchtenbau Arnsdorf

Entwerfer:
– Peter Beyer, Andreas Kuhnhardt, Peter Posselt, Klaus Loewe, Hans-Jürgen Weiß (Strahler Typ 3102 aus dem Sortiment LHM 78, 1978)

– Winfried Kaiser, Heinz Noack, Rudolf Tschackert (Klemm-Spot Typ 3653, Typ 3140, 1985)

Erzeugnisse:

Katalogtitel: „Leuchten für Wohn- und Kulturräume“

Wandleuchte 0603-213 (aus Katalog Zweckleuchten)
Wandleuchte 0603-213 (aus Katalog Zweckleuchten)


VEB Leuchtenbau Arnstadt
Rehestädter Weg

Erzeugnisse:
Feuchtraum-Leuchtstoff-Leuchten, Zweckleuchten.


VEB Elektroinstallation Sondershausen
Sondershausen 

Gegründet: 1898
Herstellung von Sicherungen, Lampenfassungen und Schalter.
1901 Insolvenz, Übernahme durch Kurt Lindner aus Gotha, Weiterführung als Handelsgesellschaft ab 1902. 
1946 Enteignung und 1948 Volkseigentum.
1970 Gründung des VEB Kombinat Elektroinstallation Sondershausen mit 11 weiteren Betrieben.

Erzeugnisse: 
u. a. keramische Beleuchtungskörper

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Elektroinstallation_Sondershausen

IKA Zwerg Marke„IKA-Zwerg“ Leuchte aus Bakelit
IKA Zwerg Marke„IKA-Zwerg“ Leuchte aus Bakelit
„IKA-Zwerg“ Leuchte mit dem „E“ statt „B“ im „Brunnquellogo“
„IKA-Zwerg“ Leuchte mit dem „E“ statt „B“ im „Brunnquellogo“
VEB Leuchtenbau Berlin Marke Logo

VEB Leuchtenbau Berlin

Betrieb des Kombinates VEB Leuchtenbau Leipzig

Erzeugnisse: 
Innenleuchten, Fotoleuchten, Weichstrahler, Scheinwerfer 

VEB Leuchtenbau Karl-Marx-Stadt
Chemnitz 

Nachfolgebetrieb der Firma Leopold & Sonnenschein.

Entwerfer:
– Wolfgang Dyroff (Kleinspannungsleuchte Typ 0308.7A.T.)

Erzeugnisse: 
ELMA Leuchten. 


Marke von 1956

VEB Leuchtenbau Leipzig
LBL 


1946 Enteignung und Teildemontage der Firma Körting & Mathiesen (Kandem) durch die sowjetische Besatzungsmacht.
Weiterführung der Produktion unter russischer Regie.

1948 Rückkauf des Unternehmens und Gründung des volkseigenen Betriebes
Leipziger Lichttechnische Spezialfabrik (VEB Lelifa).
1951 Umbenennung des VEB Lelifa in VEB Leuchtenbau Leipzig. Größter Leuchtenhersteller der DDR mit 1100 Beschäftigten.

1969 die 5 großen Leuchtenhersteller der DDR in Arnsdorf, Berlin, Deutschneudorf, Lengefeld und Zeuthen wurden dem Kombinat VEB Leuchtenbau Leipzig angegliedert.

1972 durch die Verstaatlichungs- und Produzentenkonzentration werden fast alle DDR Leuchtenproduzenten im Kombinat VEB Narva „Rosa Luxemburg“ (in Berlin) zusammengefasst. Es entsteht eine Gestaltungszentrale in Leipzig, Leitung Peter Beyer.

Entwerfer:
– Horst Hartmann, Helmut Reisige, 1974 (Halogen-Kleinstrahler)
– Schreibtischleuchte LBL 1115, 1951, Design: Werksentwurf, dem Modell Kandem Nr. 1115 folgend, Grundenwurf 1930er Jahre von Marianne Brandt u. Hin Bredendieck
– Erich Klemm, 1961 (Schreibtischleuchte Mod. 0420)
– Peter Beyer, Udo Domröse, Andreas Kuhnert, Peter Posselt, Hans-Jürgen Weiß, 1979 (Leucht-Stabgittersystem).
– Christel Schmidt, 1979 (Deckenleuchten) 

Marke von 1968

VEB Leuchtenbau Lengefeld
vormals Wittig & Schwabe

1946 VEB Leuchtenbau.
1963 Herstellung von 1,5 Mio. Leuchten, davon 80% exportiert.
1965 Produktionsprogramm mit 120 Leuchtentypen.

Entwerfer:
– Lutz Rudolph (Stehleuchte Kontrast von 1961)
– Peter Beyer, Klaus Neubert, Theo Schröder, Christian, 1983 (Schreibtischleuchte LD 9) 


VEB Leuchtenbau Radebeul Marke Logo

VEB Leuchtenbau Radebeul

Entwerfer:
– Erich Klemm

Erzeugnisse:
Deckenleuchten


VEB Leuchtenwerk Görlitz
Görlitz

Übernahme der Betriebsstätten von Apelt & Müller – AMÜ


VEB Metalldrücker Halle

Gegründet: 1950 entstand die Produktionsgenossenschaft des Gürtler- und Metalldrückerhandwerks Halle.
1960er wird zum führenden Hersteller von Wohnraumleuchten aus Leichtmetall.
Zusammenarbeit mit der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein.
Stark exportorientiert, die Produktion ging hauptsächlich in west- und nordeuropäische Länder.
Das Modell 605 von Wolfgang Dyroff war wohl das auflagenstärkste Modell.

1989 als GmbH weitergeführt.
2003 Schließung.

Entwerfer:
– Wolfgang Dyroff, Pendelleuchte P 605 (1964)
– Thomas Melzer Pendelleuchte P 697, P 716 (80er Jahre)
– Gerd Laitko, Pendelleuchte 90202, H 808 (80er Jahre)
– Thomas Kaufmann ST 725 (80er Jahre)
– Oskar Immerschied Tischleuchte TK 501 (60er Jahre)

Quellen:
Günter Höhne, Das große Lexikon DDR-Design, Komet Verlag.

Indulux Marke 60er Jahre
Marke 60er Jahre

VEB Leuchtenbau Zeuthen

Weichselstr. 10
Zeuthen

Erzeugnisse:
Leuchtoffleuchten Indulux

VEB Leuchtenbau Finow Marke 1964
VEB Leuchtenbau Finow Marke 1964

VEB Schiffsarmaturen- und Leuchtenbau Finow

Meyer-Velux Marke
Meyer-Velux Marke

Velux
Marke der Firma Meyer in Hemer

Gegründet: 1946 von Hermann Meyer
1957 Eintragung des „Pfeil-Kreuz-Logos“ als Schutzmarke

Erzeugnisse: 
Technische Leuchten für Industrie und Bau.

Marke von 1929

Vereinigte Metallwaren- und Beleuchtungskörperfabriken AG
VEMBAG
Neheim/Ruhr

hervorgegangen aus den Firmen:

– Wetzchewald & Wilmes GmbH KG
– Metallindustrie Niemann AG 
– Elektro-Metallwerke GmbH

Marke von 1974

Vereinigte Werkstätten für Kunst im Handwerk AG
Riddlerstraße, München (1908)
Briennerstr. 9, München und 
Bremen

Gegründet: 1898

1907 Umwandlung in eine AG
1910 Niederlassung in Bremen eröffnet
1911 in Berlin, Bellevuestraße wird eine Verkaufsstelle eingerichtet
1991 Auflösung

Entwerfer: 
– Bruno Paul

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigte_Werkst%C3%A4tten_
f%C3%BCr_Kunst_im_Handwerk 

Vereinigte Zoo Werkstätten

Budapesterstr 14, Berlin (1929)

Gegründet: 1925 durch Bruno Paul

Entwerfer: 
– Bruno Paul (1924)

Villeroy & Boch

Mettlach

Gegründet: 1748

Entwerfer: 
– Luigi Colani (Keuco) 

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Villeroy_%26_Boch

VITRA AG

Weill

Gegründet: 1950

Entwerfer: u.a.
– H. Th. Baumann, 3 Leuchten aus Kunststoff mit Relief von 1953 – 1956

Erzeugnisse:
Leuchtenklassiker als Re-Editionen von Prouvé, Noguchi (Produktion in Japan) 

C. J. Vogel
Metallgießerei und Lampenfabrik
 
Ritterstraße 17 
Berlin

Gegründet: 1840

Erzeugnisse:
Elektrische Tisch-, Nachttisch-, Klavier- u. Kipplampen in reiner Messingausführung.

Quellen:
Zeitschrift Helios 1928 

C. J. Vogel Leuchten

Marke von 1928

Gebr. Vollmann
Gevelsberg

Gegründet: 1911 von Otto und Adolf Vollmann in Gevelsberg.

Erzeugnisse:
Metallwaren und Edison-Fassungen aus Metall und Porzellan.

Vossloh Marke von 1935
Marke von 1935
Zenith Vossloh Marke

Vossloh Werke GmbH

Werdohl

Gegründet: 1888 Eintrag ins Firmenregister

Erzeugnisse:
Berührungsschutzfassungen Marke „Zenith“

Marke von 1956

Köln-Leuchtenfabrik Vulkan

Lichtstraße
Köln

Gegründet: 1898 unter dem Namen „Actien-Gesellschaft für Gas und Electrizität“
1909 in Vulkan AG umbenannt
1954 Vulkan bietet Plexiglas Leuchten im Stil von Hoffmann-Lederer an
2007 Vulkan gehört jetzt zur Hess-Gruppe

Auszeichnungen:
IF-Design Award seit 1982 – 3 Auszeichnungen

Quellen:
www.rheinische-industriekultur.de/objekte/koeln/Vulkan/vulkan.html

www.vulkan-koeln.de

www.vulkan.eu/


W

Waldmann

Schwenningen

Gegründet: 1928 in Villingen-Schwenningen

Auszeichnungen:
IF-Design Award: seit 1988 – 10 Auszeichnungen

Entwerfer:
– Wolfgang Tümpel TL 218 Schreibtischleuchte

Quellen:
www.waldmann.com/


Walther & Wagner
Metallwarenfabrik
Schleiz

Gegründet: 1869
In den 20er Jahren Produktion von Leuchten im Auftrag des Bauhauses.


Weimar-Bau- und Wohnungskunst GmbH

Weimar
ehemalige Vertriebsorganisation der Staatlichen Bauhochschule Weimar (Bauhaus)

Entwerfer:
– Adolf Meyer 
– Wilhelm Wagenfeld 

Erzeugnisse: 
Deckenleuchten, Tischleuchten

Marke von 1935

Weimar Leuchten
Weber & CO. 
Elektrotechnische Fabrik

Kranichfeld/Thür. (1932)

Gegründet: vor 1932

K. Weinert
Elektrotechnische- und Bogenlampen Fabrik

Muskauer Str. 24, Berlin (1936)

Gegründet: 1889

Erzeugnisse:
Theaterscheinwerfer

Westfälische Glasmanufaktur Marke von 1930
Westfälische Glasmanufaktur Marke 1930

Westfälische Glasmanufaktur

Sudbrackstr. 27-29 (1930)
Bielefeld

Gegründet: 1900

Erzeugnisse:
Beleuchtungskörper aus farbig überfangenen Gläsern in Metallfassung.

Wetzchewald & Wilmes GmbH 

Neheim (1925)

Gegründet: 1868

Erzeugnisse:
Metalllampen „Pierrot“ mit bunter, stossfester, abwaschbarer Lackierung. 

Wigeda Company
Nähmaschinen-Spezialteile-Vertriebs-Gesellschaft m. b.H.

Dresden 

Gegründet: 20er Jahre

Katalogabbildung 20er Jahre
Reflektor und Drehschalter bestehen aus Kunststoff





WIGO Marke auf Weckerleuchte

WIGO 
Gottlob Widmann u. Söhne GmbH 

Schwenningen

Gegründet: 1925 von Gottlob Widmann in Schwenningen. 
Herstellung von Radiolautsprechern Kopfhörern, Lichtmaschinen und Dynamos. 
1948 Tod des Firmengründers. 
1954 Der Firmenleiter Erich Widmann erwarb von der Schweizer Firma Osswald ein Patent für eine Kaffeemaschine, die später Wigomat genannte elektrische Kaffeefiltermaschine wurde in großer Stückzahl produziert. 
1972 WIGO übernimmt ESGE. 
1978 Es werden Klemmleuchten (Hans Wichmann, Wohnen im ländlichen Raum. Birkhäuser 1978, Seite 90) und Weckerleuchten produziert. 
1983 Konkurs

Quellen: 
www.teenagewasteland.de/technik/wecker_wigo_sl1.html


Marke auf Reflektor
Marke von 1968

WILA
Wwe. Wilh. von Hagen
Leuchtenfabrik

Iserlohn

Gegründet: 1857
von Wilhelm von Hagen, Produktion von Messingblechrosetten.
1932 gegann die Beleuchtungskörperproduktion.
1938 gelang Wila auf Platz 4 der deutschen Beleuchtungskörperproduktion.
Die Marke Wila besteht bis heute.

Erzeugnisse: 
Schreibtischleuchten, Stehleuchten, Hängeleuchten.

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/WILA_Lichttechnik

Katalogseiten von 1957


Wittig & Schwabe
Metallwaren und Beleuchtungskörperfabrik
Lengefeld/Erzgeb.

Gegründet: 1900 in Chemnitz, Augustusburger Str. 13
1906 nach Lengefeld verlegt 
1946 VEB Leuchtenbau 

Leuchten 1927


WKR
Leuchten
Werkstätten für kunsthandwerkliche Raumleuchten, Bronzewarenfabrik 

Bahnhofstraße 37
Offenbach am Main 

Gegründet: 20er Jahre in Berlin
1980 Übernahme durch Brumberg.
1986 Übersiedlung nach Sundern. 

Quellen: 
www.wkr.de

WOFI Marke von 2007
WOFI Marke von 2007
WOFI Marke aktuell
WOFI Marke aktuell

WOFI LEUCHTEN
Wortmann & Filz GmbH


Meschede

Gegründet: 1959/60
in Sundern.
1964 Firmensitz nach Meschede verlegt.
2013 seit diesem Jahr Teil des Konzerns EVERLIGHT Co. LTD.

Erzeugnisse: 
Wohnraumleuchten, Aussenleuchten

Quellen:
http://www.wofi.de


Gebrüder Wolff GmbH
Neheim (ab 1975 Arnsberg)
Lampen- und Metallwarenfabrik

Gegründet: 
1833
gründete Noa Wolff mit Salomon Elias eine Stecknadel- und Panzerwarenfabrik, bezeichnet als „Wolff & Elias“. Später wurde für die Arbeiter eine Arbeiter-, Kranken- und Unterstützungskasse aufgebaut.

In den 1840er Jahren steigt Kompagnon Elias aus, Hermann Wolff steigt in das Unternehmen ein. Es wurden Petroleumlampen und später elektrische Geräte produziert. Firmierung jetzt „Gebr. Wolff“

1924 Honsel Leuchten übernimmt die Firma, der Name wird nicht geändert.

Erzeugnisse: 
Elektrische Beleuchtungskörper, Stahlblechreflektoren. 

WMF
Geislingen

Gegründet: 1880


Entwerfer:
– Breuhaus De Groot 24 Leuchtenentwürfe (IKORA Berichte Nr. 2, Nov. 1929)
– Paul Haustein 5 Leuchtenentwürfe
– Wolfgang Tümpel 1 Leuchtenentwurf 
– Alexandra Sasulin 2 Leuchtenentwürfe 1960 (Abbildungen: www.deutschesdesignmuseum.de)
– Gerhard Eisenmann 2 Leuchtenentwürfe 1960 (Abbildungen: www.deutschesdesignmuseum.de)

Erzeugnisse: 
Tisch-, Decken- und Wandleuchten.

WMF Ikora Leuchte Nr. 22760 aus dem Jahr 1929. Höhe 42 cm.
(IKORA Berichte Nr. 4, Nov. 1929)
Wünsch Leuchten GmbH Marke 1993
Wünsch Leuchten GmbH Marke 1993

Wünsch Leuchten GmbH

Im Ochsenstall 7
Karlsdorf-Neuthard

Z

Marke von 1927

Zeiss-Ikon

Gegründet: 1925
1988 Einstellung der Leuchtenproduktion.

Entwerfer:
– Adolf Meyer 

Erzeugnisse: 
Zeiss Wiskott Leuchten

Quellen:

www.zweckundform.de/sammlung-leuchten.htm

http://dingler.culture.hu-berlin.de/article/pj344/ar344005
http://www.zeiss.de/corporate/de_de/geschichte/firmengeschichte…….

Wiskott Leuchten von 1925
Wiskott Leuchten von 1925
Zeiss Marke von 1950
Zeiss Marke von 1950

Carl Zeiss Jena 

Erzeugnisse: schon 1911 Operationssaalbeleuchtungen, Panthophos Leuchten für Operationssäle, Kugelspiegelleuchten für Verbandsräume

Panthophos Leuchte (aus Langenbecks Archiv 1950)
Panthophos Leuchte (aus Langenbecks Archiv 1950)

Zenith Marke Vossloh
Marke Zenith von Vossloh

Zenith

kein eigener Leuchtenhersteller, Zenith ist eine Marke der Firma Vossloh,
ein Hersteller von elektrotechnischen Komponenten.

Zico Marke 1950
Zico Marke 1950

Zico-Leuchten GmbH

P. Zimmermann & Comp.
Holzwaren- und Elektrotechnische Fabriken

Deutschneudorf

Gegründet: 1893

1994 Zico-Leuchten GmbH entstand nach der Wende 
aus VEB NARVA „Rosa Luxemburg“ Leuchtenbau Deutschneudorf.
1999 Löschung aus dem Handelsregister.

Produkte: 
Wohnraumleuchten aus Holz


Christian Zimmermann GmbH

Leibnitzstraße 5
Frankfurt am Main

Gegründet: vor 1929

Entwerfer: 
– Christian Dell (Typ K von 1930 und weitere Wand- und Deckenleuchten)
– Naum Slutzky, (…Ein Bauhauskünstler in Hamburg. 1894 – 1965, S. 13) 

Quellen:
http://ernst-may-gesellschaft.de/einzelnachricht-…..

www.moderne-regional.de/modernism-on-the-main/


EGZ
Ernst Georg Zimmermann

Lothringer Straße 17
Hanau 

Gegründet: 
1842
als Eisen- und Metallgießerei.
2010 geschlossen.

Erzeugnisse: 
„stilvolle“ Schreibtischleuchten, 
ab den 60er Jahren auch moderneres Design mit Lampenfüßen aus Naturstein.

Zürn & Glinicke GmbH 
Metallwarenfabrik

„Specialität: Beleuchtungskörper “

Kottbusser Str. 23
Berlin 

Gegründet: 1876

Erzeugnisse: 
Tischleuchten, Pendelleuchten…