O-R

O

OMI Logo

0MI
Otto Meinzer GmbH & Co. Iserlohn 
Manufaktur für Messinggelenke

Hersteller hochwertiger Messinggelenke für die Leuchtenindustrie.
Die Gelenke sind mit der OMI Marke gekennzeichnet.
Komplette Leuchten wurden nicht hergestellt. 

Quellen:
www.otto-meinzer.de


ORIVIT Marke OAG
ORIVIT Marke OAG
RIVIT Marke OAG
ORIVIT Marke OAGHC
ORIVIT Marke

ORIVIT
Rheinische Bronzegießerei Köln Ehrenfeld

Gegründet: 1893 erwirbt Ferdinand Hubert Schmitz die „Rheinische Bronze- und Metallwarenfabrik Johann Heinrich Welke“ in Bedburg. Er liquidierte die Tiegelgiesserei und gründete die „Rheinische Bronce- und Metallwaaren-Fabrick Ferd. Hub. Schmitz“ in Köln Ehrenfeld.
Mit den Gußformen der Welkeschen Firma wurden Bau-, Möbel-, Schiffs- und Waggonbeschläge gefertigt, sowie bronzene kunstgewerbliche Gegenstände.

1896 Heinrich Schmitz-Pfeifer, ein Vetter, kam mit neuem Kapital in die Firma, dadurch konnte die Produktionskapazität gesteigert werden. Man forcierte jetzt den Bild-, Monumental- und Kunstguß aus Bronze.

1897 begann man mit der Verarbeitung von Zinn, dafür ließ man das Warenzeichen „Schmitz Edelzinn“ eintragen.

1898 das Warenzeichen „ORIVIT“ wurde eintragen.
1900 das nun „ORIVIT AG für kunstgewerbliche Metallwaren-Fabrikation“ genannte Unternehmen zog nach Köln-Ehrenfeld. 400 Beschäftigte.

1900 Weltausstellung Paris, Goldmedaille für Entwürfe gefaßter Waren von Hermann Gradl.

1902 Kunstgewerbeausstellung in Düsseldorf. Neubau der Fabrik in Köln Braunsfeld.

1904 Weltausstellung in St. Louis.

1905 finanzieller Ruin durch Fehlinvestition in das Huber Pressverfahren, Übernahme durch die WMF. Neuer Geschäftsführer Heinrich Alle von der WMF.

1906 Georg Friedrich Schmittkommt in die Geschäftsführung, er war der ehemalige Besitzer der „Kunstgewerblichen Metallwarenfabrik ORION“ aus Nürnberg. Es wurden 71 ORION-Modelle in das ORIVIT Programm übernommen.

1914-18 Produktion „kriegswichtiger Güter“.

1927 ORIVIT-Produktion in Köln eingestellt.

1959 ORIVIT AG Löschung aus dem Handelsregister.

Quellen:
Sammler Journal, Nr. 6, 1992

Erzeugnisse:
u. a. Jugendstil Leuchten mit Glasschirmen von z. B. Daum Nancy

OSA Marke Osalith
OSA Marke

OSA
Osalit-Gesellschaft mbH

Auma/Thür.
Entwicklung und Fabrikation von Formteilen aus synthetischen Stoffen

Gegründet: 1929 als Osalit GmbH.
40er Jahre Einführung des Spritzgussverfahrens.

1990 erfolgte die Reprivatisierung der 1972 verstaatlichten Osalit mit der Neufirmierung als Tessa Osalit GmbH.

Erzeugnisse:
Osa Leuchte mit Leuchtröhre der Firma Keilhauer, Cursdorf.

Oskar Törsel – OTM Marke Logo 1939
OTM Oskar Törsel Marke 1939

OTM
siehe Oskar Törsel, Meissen


OTT Marke 1957
OTT Marke 1957
OTT Marke
OTT Marke

ott International
Leuchtenwerk

Industriestraße
Pinneberg bei Hamburg, Werk Egenbüttel

Heinz J. E. Ott unterhielt auch ein Lichtstudio in Hamburg, Mittelweg 130.

Anfang der 80er Jahre: Ausstattung der Ingolstädter Fußgängerzone mit 43 Kugelleuchten, diese wurden 2011 ersetzt.

Quellen:
– Schöner Wohnen, Februar 1969.
– Donaukurier.

0tto & Geyer
Spezialfabrik elektrotechnischer Bedarfsartikel 
und Beleuchtungskörper für elektrisches Licht

Chemnitzer Straße 2
Döbeln

Gegründet: durch Bruno Otto und Max Geyer.

Quellen:
http://www.döbeln.de/html/industriegeschichte_metallindustrie.html


P

Palme und Walter KG – PALWA
Gross-Umstadt

Gegründet: 1920 in Steinschönau
1945 Gross-Umstadt in Hessen.
Das Rohglas wurde zum größten Teil von der Glashütte Hessenglas GmbH bezogen.
1962 6.000 qm Fabrikgelände, 40 Angestellte und rd. 200 Arbeiter.
1970 50 jähriges Jubiläum. 
Das Unternehmen existiert heute noch. 

Erzeugnisse:
Kristallleuchten

Quellen:
http://www.palwa.com

Ernst Paltzer & Co. Logo

Ernst Paltzer & Co.

Elbe Str. 52 (1911)
Weser Str. 47, 49 (ab 1912)
Frankfurt am Main

Gegründet: vor 1911
1927 in den beiden von Walter Gropius entworfenen Gebäuden der Weißenhofsiedlung in Stuttgart wurden von ihm auch Paltzer Leuchten verwendet. 

Entwerfer:
– Dipl.-Ing. F. Deutsch. Nr. 3638, Nr. 1142. (Die Form, 15. April 1930, S. 217)

Erzeugnisse:
Steingutbeleuchtungen

Ernst Paltzer & Co. Steingutleuchten




Pan Marke
PAN Marke von 1985
PAN Marke von 1985

PAN W. Goebel KG
Kirchstr. 32
Meudt 

1991 Unternehmen erloschen.

Entwerfer:
– Rolf Krüger

Erzeugnisse:
u. a. Keramik- und Porzellanleuchten

Porzellan Tischleuchte „Luna“, 32 x 19 cm, Entwurf Rolf Krüger 1985
Porzellan Tischleuchte „Luna“, 32 x 19 cm, Entwurf Rolf Krüger 1985
(Bildquelle: Goebel Porzellan GmbH)

Pe ha We-Leuchten Marke Logo

Pe ha We-Leuchten
Philipp Weber
Metallwarenfabrikation 

Altenzeller Straße 13 
Dresden 

Gegründet: vor 1935

Erzeugnisse:
Zweckleuchten


Pfaff Firmenmarke
Pfaff Firmenmarke
Pfaff Logo
Pfaff Logo

Pfaff

Kaiserslautern

Gegründet: 1862 vom Instrumentenmacher Georg Michael Pfaff (1823–1893). Herstellung von Nähmaschinen.

1956 wurde das ELTE-Werk in Landstuhl übernommen, hier wurden u. a. Leuchten und Trittschalter für die Nähmaschinen produziert.
1957 das Unternehmen Gritzner-Kayser AG in Karlsruhe.
1960 Börsengang.
1993 ging das Unternehmen an Semi-Tech (Global) Co. Ltd.
1997 an ihre damalige Tochtergesellschaft Singer, wodurch der Singer/Pfaff-Konzern entstand.
1999 Konzerninsolvenz. Übernahme der Rechte an der Marke „Pfaff“ durch Husqvarna Viking, Schweden.
Bis heute verschiedene Besitzerwechsel als Pfaff Industriesysteme und Maschinen AG.

Robert PFÄFFLE Marke Logo
PFÄFFLE Logo
Robert PFÄFFLE Erpees Logo
ERPEES Logo

Robert PFÄFFLE
Elektrotechnische Fabrik

Schwenningen

Gegründet: vor 1930

Erzeugnisse:
– ERPEES patentierte Arbeitsplatzleuchten.

Erpees Leuchten 1927 - 1930



Pfisterer Marke von 1929
Pfisterer Marke von 1929

Karl Pfisterer
PK-Leuchten 

Fabrik elektrischer Spezialartikel
Stuttgart-Untertürkheim

Gegründet: 1921 von Karl Pfisterer in Stuttgart. 
1927 wegen Erweiterung Umzug der Firma in die Augsburger Straße 375. 
1935 trat Walter Pfisterer, der Sohn von Karl Pfisterer, ins Unternehmen ein. 
1946 Eröffnung des zweiten Standorts – das Werk Gussenstadt für den Produktionsbereich Freileitungsarmaturen. 
1954 Dritter Standort in Stuttgart-Untertürkheim an der Inselstraße. 
1957 Gründung der Firma SEFAG im schweizerischen Malters. 
1962 Umzug nach Winterbach (Remstal). Einstieg in die großtechnische Verwendung von Kunststoffen. 
Das Unternehmen ist heute noch erfolgreich tätig.

Pfisterer Schreibtischleuchten 1929
Pfisterer Schreibtischleuchten 1929

PGH Leuchtenbau Staßfurt

Industriestraße 7
Staßfurt

entstand aus

REHA
Reinholdt & Handt
Zweckleuchtenbau


Philips Marke von 1962
Marke von 1962

Philips 
Eindhoven/NL 

Gegründet: 1891
1926 Deutsche Philips G.m.b.H. in Berlin

Infraphil Wärme-Leuchte, Verpackungsaufdruck
Infraphil Wärme-Leuchte, Verpackungsaufdruck


Wie Charlotte Perriand zur Designerin der Philips Infraphil Leuchte 7525 wurde:

https://www.infraphil.info/philips-infraphil/the-first-infraphil/charlotte-perriand.html

Phönix Logo
Phönix Logo
Phönix Marke
Phönix Marke

Glashüttenwerke Phönix GmbH
Konstein

Entwerfer: 
Heinrich Fuchs

Auszeichnungen:
IF-Design Award: seit 1957 – 9 Auszeichnungen

Picking-Glas Marke
Picking-Glas Marke

Picking-Glas
Glasmanufaktur K. Picking GmbH 

Reisstr. 1
Dresden

Quellen:
http://www.pressglas-korrespondenz.de/archiv/pdf/pk-2009-1w-01-mb-picking-1930-beleuchtung.pdf

Ernst Plange Marke 1951
Ernst Plange Marke 1951
Ernst Plange Marke 70er Jahre
Ernst Plange Marke 70er Jahre
Ernst Plange Marke 1969
Ernst Plange Marke 1969

Ernst Plange KG
EP Leuchten
Beleuchtungskörper- und Metallwarenfabrik

Iserlohn

Gegründet: 1897

PS Marke von 1938
PS Marke von 1938

Pötter & Schütze GmbH
Elektrotechnische Fabrik

Essen-Rellinghausen (1928)

Gegründet: 1893
1987 Firma erloschen.

Erzeugnisse:
Leuchten, Kandelaber, Wandarme

Pötter & Schütze Deckenleuchten 1938

Pötter & Schütze Deckenleuchten 1938
Popp Marke von 1935
Popp Marke von 1935
Popp Marke von 2010
Marke von 2010

Heinrich Popp & Co.
Licht und Schaltertechnik

Bahnhofstr. 112 (1935)
Kulmbacher Straße 24 (2009)
Bad Berneck

Gegründet: 1930 von Heinrich Popp.
1940 Inhaber Hermann Reitz, Röhrenhof/Post Goldmühl. 
1988 größtes Unternehmen in Bad Berneck, 850 Mitarbeiter.
2009 Nachfolger Reitz GmbH stellt Insolvenzantrag.
2013 übernahm eine englische Firma die Markenrechte und produzierte Smart Home Technologie.

Auszeichnungen:
IF-Design Award: 1986

Erzeugnisse: 
Sicherungen, Klemmen, Fassungen, Leuchten.

Quellen:
www.popp.eu 

Berghaus Marke von 1938
Berghaus Marke von 1938

Porzellan-Industrie Akt.-Ges. Berghaus
Auma i. Thüringen

Gegründet: 1909 von Karl Gustav Richard Berghaus in Auma als Porzellan-Industrie-Gesellschaft Berghaus. 
1911 Die gute Geschäftsentwicklung führte zur Pachtung der „Porzellanfabrik Auma GmbH“. 
1912 Aktiengesellschaft. 
1914 Erwerb der bisher gepachteten Anlagen der „Porzellanfabrik Auma GmbH“ 
1920 Oskar Brunnquell, Besitzer von ->Brunnquell & Co., ein Hersteller elektrotechnischer Apparate und Beleuchtungen mit Sitz in Sondershausen, übernahm die Aktienmehrheit.  
1934 Lieferant für Isolatoren für das Reichspostzentralamt. 
1946 jetzige Firmierung: Thüringer Porzellanwerke, Betrieb Auma. 
1948 als IKA, Porzellanfabrik Auma VEB.
1952 durch Neugründung der Industrievereinigung VVB Technische Keramik (TECHKERAM) Firmierung als VEB Porzellanwerk Auma (PWA).  
1969 wurde das Unternehmen ein Betrieb der VEB Keramischen Werke Hermsdorf, heute Tridelta.

Erzeugnisse: 
Porzellanleuchten, Deckenleuchten.

Quellen: 
– Heinz-Peter Rönneper, M.A. „DIE ENTSTEHUNG UND ENTWICKLUNG DER PRODUKTION VON TECHNISCHER KERAMIK, INSBESONDERE ELEKTROTECHNISCHEN PORZELLAN- UND STEATITARTIKELN IN BAYERN UND THÜRINGEN BIS IN DIE 1920er JAHRE – Eine Untersuchung im oberfränkisch-oberpfälzisch-südthüringischen Wirtschaftsraum an sozial-, wirtschafts- und technikhistorischen Paradigmata“ Dissertation 2006.

– Wikipedia

Berghaus Porzellanleuchten von 1938
Berghaus Porzellanleuchten von 1938

Putzler Marke von 1930
Putzler Marke von 1930
Putzler Marke von 1940
Putzler Marke von 1940
Putzler Marke von 1962
Putzler Marke von 1962
Putzler Marke 70er Jahre
Putzler Marke 70er Jahre

Putzler Glas
Peill+Putzler


Düren

Gegründet: 1869 Gebrüder Putzler Glashüttenwerke GmbH, Penzig/O.L.

1903 Gründung der Glashütte Peill & Sohn in Düren durch Leopold Peill. Es wurde mundgeblasenes Hohlglas hergestellt.

1909 Das neue Krankenhaus an der Roonstraße wurde eingeweiht. (Architekt Heinrich Dauer) Für die Röntgeneinrichtungen spendete Leopold Peill 25.000 Mark.

1933 Aachener Industrie- und Handelskammer wählte Leopold Peill zum Präsidenten.

1947 Zusammenschluss der Gebr. Putzler Glashüttenwerke mit Peill & Sohn, es entstanden die Peill & Putzler Glashüttenwerke GmbH.

1950 unterhielt das Unternehmen in Düren fünf Glasöfen, später kamen noch zwei dazu.

1952 Wagenfeld begann für Putzler zu entwerfen. Entwicklung eines Leuchtenprogramms, Zusammenarbeit bis 1958.

1958/59 Wilhelm Braun Feldweg entwarf: Tokio, Havanna, Mondello.

1966 Bau neuer Glashütten (2, 6, 7), einer Schleiferei, einer Lehrhütte und eines Gemengesiloturms
durch das Atelier Z & ASS, Köln.

1992 Übernahm die Firma Peill & Putzler aus Düren die Bärenhütte in Weißwasser. 1993 Insolvenz.

1995 Ende der Glasproduktion in Düren. Produziert wurde nun ganz in Tschechien.

2003 die Glashütte feierte ihren 100. Geburtstag.

2004 Insolvenzantrag für die Glashüttenwerke.
Ab 2004 Reedition einiger Wagenfeld Leuchten (Piccola, Media, Magna, Muschel – gegenüber den Originalentwürfen stark verändertes Design) durch die Neuhaus Licht GmbH, für dieses Unternehmen hatte W. Wagenfeld die genannten Leuchten in den 50er Jahren entworfen.

2007 Die Peill+Putzler GmbH gehört seit 2007 zur Unternehmensgruppe Paul Neuhaus.

2011 Peill+Putzler GmbH, ein Unternehmen der Paul Neuhaus Gruppe mit Sitz in Werl,
übernahm alle Urheber- und Lizenzrechte an den Produkten des insolventen Unternehmens Neuhaus Licht GmbH, Möhnesee. Peill+Putzler übernahm die bisherigen Ausstellungsflächen der Neuhaus Licht GmbH und präsentierte dort das gesamte Sortiment ergänzt um einige Produkte.



Entwerfer:
– 1952 Wilhelm Wagenfeld begann für Putzler zu entwerfen.
Entwicklung eines Leuchtenprogramms – bis 1958.
– 1958/59 Wilhelm Braun Feldweg entwarf: Tokio, Havanna, Mondello.
Gerhard Beigel (1972)
Dieter Sieger (1990)
Gunter Bärenfänger, Leuchte Pula

Auszeichnungen:
IF-Design Award: seit 1954 – 86 Auszeichnungen

Quellen:
www.wagenfeldleuchten.de/putzler.htm

– Wilhelm Wagenfeld 1900 – 1990 (Hrsg. von Beate Manske im Auftrag der Wilhelm Wagenfeld Stiftung, Bremen). Ostfildern-Ruit: Hatje-Cantz 2000


R

Marke von 1934
Marke von 1934
Marke von 1962
Marke von 1962

Ernst Rademacher GmbH
Fabrik für Leuchten und technische Geräte 

Bahnstr. 64 (1928)
Düsseldorf 

Gegründet: 1914 als Handelsunternehmen.
Ab 1920 Produktion von Gelenkleuchten.
2018 Rademacher gehört jetzt zur Schmidt-Strahl GmbH in Meerbusch.

Auszeichnungen:
IF-Design Award: seit 1974 – 1 Auszeichnung für Leuchten.

Erzeugnisse:
Handleuchten, Schreibtischleuchten.

Quellen:

www.schmidt-strahl.de
– Elektrotechnische Zeitschrift 1928

Rademacher Handlampe von 1928
Rademacher Handlampe von 1928


Rechenberger & Sohn
Reso-Holzleuchten Marke von 1946
Rechenberger & Sohn RESO Marke 1946

Rechenberger & Sohn
Reso-Holzleuchten

Deutschkatharinenberg

Gegründet: 1836

Erzeugnisse: 
Tischleuchten, Nachttischleuchten, Kronen, Ampeln.

Quellen:
– Helios 1928


Marke von 1951
Marke von 1951

Rech Laternen GmbH
Köln (bis 1944)
Neuwied-Oberbieber 

Gegründet: 1898 von Friedrich Rech. Die Leuchten waren mit Gas betrieben.
1905 jetzt wurden auch elektrifizierte Leuchten geliefert.
1944 wurde das Werk in Köln durch Bomben zerstört.
Umzug nach Neuwied-Oberbieber. 

Erzeugnisse: 
Aussenleuchten, Arbeitsplatzleuchten, Tief- und Breitstrahler, Feuchtraumleuchten.

Quellen:
www.rechlaternen.de

Reflex Leuchten GmbH
Berlin 

Erzeugnisse: 
Decken-, Tisch- und Wandleuchten.

Quellen:
– Helios 1935

Reflex-Leuchten von 1935
Reflex-Leuchten von 1935

Regina Bogenlampenfabrik GmbH
Cöln-Sülz

Gegründet: 1900 von Josef Rosemeyer.
1898 hatte er ein Patent für eine Bogenlampe zum Patent angemeldet.
1902 mit anderen Leuchtenfirmen war er an der Beleuchtungsausstattung „Die Industrie- und Gewerbeausstellung Düsseldorf 1902“ beteiligt.
1903 eigene Fabrik wurde bezogen. Es wurden auch Spezialbogenlampen für Lichtpauszwecke, Atelierbeleuchtung und medizinische Zwecke hergestellt.
1910 erhielt Roemeyer für seine Jota-Metallfadenlampe auf der „Exposition Universelle de Bruxelles“ den „Grand Prix“. Die Firma beschäftigte inzwischen 500 Mitarbeiter und erzielte einen Jahresumsatz von 1,5 Millionen Mark. 
Firmierung jetzt: Regina Elektrizitäts-Gesellschaft m.b.H. Köln-Sülz. 
1919 starb Josef Rosemeyer in Köln. 

Erzeugnisse: 
Regina-, Helia-, Reginula-, Conta-Leuchten

Quellen:
https://industriemuseum.lvr.de


Marke von 1955
Marke von 1955

Regiolux Leuchten
Fränkische Leuchten GmbH

Königsberg/Bayern

Gegründet: 1952

Reichhardt & Tettschlag Leuchtenmarke 1928
Reichhardt & Tettschlag Leuchtenmarke 1928

Reichardt & Tettschlag
Arbeitsplatzbeleuchtung
Lichttechnische Sondererzeugnisse

Neuerbe 22 (1930)
Erfurt

Erzeugnisse:
„RUTET“ Spiegelleuchter (1927)

Reiche & Vogel Marke
Reiche & Vogel Marke

Reiche & Vogel Leuchtkunst

Werkstätten für Leucht-, Beleuchtungskunst und Technik, für Theater, Varieté und Lichtspiel-Theater

Kottbusser Ufer 30
Berlin (1952)

Erzeugnisse:
Theaterscheinwerfer

Kurt Johannes Reif Logo Marke von 1967
Marke von 1967

REIF Zweckleuchtenbau

Kurt Johannes Reif
K.G. mit staatlicher Beteiligung
Pohlandstraße 5
Dresden

Erzeugnisse:
Zweckleuchten, Arbeitsplatzleuchten, Scherenwandleuchten, Stativleuchten, Schlauchleuchten…


Reinlicht Marke von 1915
Marke von 1915
Reinlicht Nival Marke

Reinlicht-Industrie GmbH
Fabrik für Spezialleuchtkörper

St. Annaplatz 10 (1918)
München

Gegründet: 1915 (erster Eintrag im Münchener Adressbuch)
Reinlicht Industrie-Gesellschaft, m.b.h., Kappellenstraße 1
1920 Reinlicht Werke AG München-Schwabing
1924 Reinlicht Werke AG
1925 Umfirmierung in Deutsche Lichttechnik AG 
1931 Konkurs 

…. Wenn auch das weiße Licht der gasgefüllten Lampen dem Tageslicht nahekommt, so besitzt es doch noch einen Überschuß an roten und gelben Strahlen, die eine richtige Bewertung von Farben hindert. Wo dies Störend ist (Färbereien, Papier- und Stoffabriken, Ateliers), sind Armaturen zu wählen, bei denen durch Einfügung von Lichtfiltern der Überschuß beseitigt wird. Hierher gehört die Vericolampe der Siemens-Schuckert-Werke, Berlin, und die Solal- und Nivalglasarmaturen der Reinlicht-Industriegesellschaft, München
(aus: Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 1 Stuttgart, Leipzig 1920. http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3186780)

Reinlicht Leuchten aus dem Jahr 1925. Ketten- und Schnurpendelleuchten, Wandarme, Deckenlampen
Reinlicht Leuchten aus dem Jahr 1925

Reinlicht Deckenleuchte wohl 20er Jahre Sammlung Struve
Reinlicht Deckenleuchte wohl 20er Jahre
(Bildquelle: K. Struve www.zweckundform.de/sammlung-leuchten.htm)


W. Reppel & Co. Marke 1936
W. Reppel & Co. Marke 1936

W. Reppel & Co.
Elektrotechnische Fabrik für Beleuchtungskörper

Dahl bei Hagen

Reuther Marke von 1952
Marke von 1952

Gebr. Reuther
Beleuchtungskörper- und Metallwarenfabrik 

Neheim-Hüsten (ab 1975 Arnsberg)

Gegründet: vor 1952


Röhm & Haas Marke 1940
Röhm & Haas Marke 1940
Röhm & Haas Marke 1959
Röhm & Haas Marke 1959

Röhm und Haas AG
Darmstadt

Gegründet: 1907 durch den deutschen Chemiker Otto Röhm und den Kaufmann Otto Haas in Eßlingen. Chemische Fabrik, z. B. Lederbeizen.
Grundlage der Plexiglas-Produktion war die Dissertation von Otto Röhm aus
dem Jahr 1901 (Polymerisationsprodukte der Acrylsäure).
1928 erstmalige Herstellung von Plexiglas im Labor. 
Bald fanden die Forscher eine Methode, das Material zwischen zwei Glasscheiben zu gießen und so Platten zu erzeugen.
1933 Anmeldung der Marke Plexiglas.
1934 Produktionsbeginn von Platten in ca. DIN A 4 Format.

Entwerfer:
Wolfgang Tümpel, Plexiglasleuchte 1960 (Anzeige in Architektur & Wohnform, Nr. 4, 1960) 

Erzeugnisse:
Leuchten

Quellen:
Architektur & Wohnform, Nr. 4, 1960

Leuchtenentwurf von Wolfgang Tümpel für Röhm und Haas 1960
Leuchtenentwurf von Wolfgang Tümpel für Röhm & Haas 1960

Hermann Römer Logo 1928
Hermann Römer Logo 1928

Hermann Römmler AG
Pressstoffwerke
Spremberg

Bayreuther Str. 25, Berlin W62
Mauerstr. 33, Berlin W( (1925)

Die Firma Hermann Römmler & Co. GmbH, Kaiser-Friedrichstr. 47 Berlin-Neukölln
wird 1928 gelöscht „…weil wir mit der H.Römmler AG verwechselt würden“.
Hermann Römmler fabriziert aber weiter unter: Fabrik für Formteile aus synthetischen Edelharzen SYNTHAFORM GmbH, Hindenburgdamm 84, Berlin Lichterfelde.

Gegründet: 1867 in Spremberg. Aus Textilabfällen wurden geformte Teile zur Isolation aus Kaltpressmasse hergestellt.

1929 Christian Dell entwarf die erste Leuchte aus einem Phenolharzpressstoffmaterial für die H. Römmler AG/Kontakt AG.

1930 das Alboresin genannte duroplastische Aminoplast wurde zum Patent angemeldet und 1931 in RESOPAL umbenannt.
Die BBC beteiligt sich an der H. Römmler AG. Kontakt AG, Frankfurt ist im Besitz der H. Römmler AG.

1946 wurde die Pressstofffabrik Spremberg GmbH gegründet. Verlagerung einiger Maschinen nach Groß Umstadt, Weiterproduktion unter der Firmierung RESOPAL.

Seit 1998 gehört RESOPAL zu Wilsonart International Holdings

Erzeugnisse:
Leuchten aus verschiedenen Kunststoffen

Rondella Beleuchtungskörperfabrik GmbH

Mörfelder Landstraße 6
Frankfurt am Main (1930)

Gegründet: 1928
vorher wurden die Rondellaleuchten von Vogel & Co., Niederursel produziert.
Ab 1931 übernahm Bünte & Remmler die Produktion.

Entwerfer:
Christian Dell ist einer der Teilhaber, Rondella, Polo Populär. Nr. 1, Nr. 122, Nr. 124

Erzeugnisse:
Gelenkleuchten, Schreibtischleuchten

Quellen:
Das neue Frankfurt, Heft 11, 1930 Anzeigenteil.


Rosenthal Marke auf Porzellanlampenfassung
Rosenthal Marke auf Porzellanlampenfassung

Rosenthal Leuchten
Kunstabteilung Selb

Entwerfer: 
Heinrich Fuchs (1966)
Wilhelm Wagenfeld

Erzeugnisse:
Porzellanlleuchten

Quellen:
– Wilhelm Wagenfeld 1900 – 1990 (Hrsg. von Beate Manske im Auftrag der Wilhelm Wagenfeld Stiftung, Bremen). Ostfildern-Ruit: Hatje-Cantz 2000

– http://webopac.hwwa.de/PresseMappe20E/Digiview_MID.cfm?mid=F019206 
Pressemappe 20. Jahrhundert der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW).


ROTAFLEX Leuchten

Verschiedene Hersteller

Die Geschichte

1946 Patent für die dänischen Bauingenieure Bent Højberg Pedersen und Bent Panker für das Rotaflex genannte Verfahren.

1952 Disderot stellte die ersten Leuchten mit dem Rotaflexverfahren her.
Entwürfe: André Simard und René-Jean Caillette.

1954 – 57 Disderot vertrieb die Leuchten der Künstlergruppe ARP (Atelier de Recherches Plastiques -Pierre Guariche, Joseph-André Motte und Michel Mortier).

1953 Bernard Stern gründete „Rotaflex Great Britain LTD“ in England. John und Sylvia Reid wurden beauftragt Leuchten zu entwerfen. Es entstand auch die Serie „Christals“. Ein erweiterten Verfahren, das Zelluloseacetat in kleinen Stücken auf die Oberfläche aufbrachte. Stern vertrieb auch die Rotaflex Leuchten von Disderot in GB.

1955 begann die amerikanische Firma Heifetz, Connecticut, Geschäftsfüher Yasha Heifetz, Rotaflexleuchten nach eigenen Entwürfen zu verkaufen. Dazu vertrieb sie die Leuchten des britischen Unternehmens unter eigenem Label.

1960 Firmengründung „Rotaflex“ von den Bauingenieuren Bent Panker und Bent Højberg Pedersen. Herstellung und Handel von Lampenschirmen und Kunststoffprodukten.

1965 – 67 Standort der Firma „ROTAFLEX“ ist jetzt Nærum.
1967 übernahm Alessio Micheli Caprani das Unternehmen und führte es bis 1977.

Rotaflex in anderen Ländern

Australien: Vertrieb durch Kempthorne. (Materialbezeichnung Spunlite)
Deutschland: Vertrieb durch Sompex.
Finnland: Vertrieb der britischen Rotaflexleuchten durch Plastex und Stockman Orno.
Schweden: Vertrieb durch Bergboms. (Materialbezeichnung Rotoflex)
USA: Heifetz stellte eigene Entwürfe her und vertrieb auch die britischen Leuchten. Vertrieb der britischen Rotaflexleuchten durch Lightolier.

Das Rotaflex Herstellungsverfahren:
Eine Kernform wird mit Kunststoffhohldrähten umwickelt und diese fest mit einer Acetonlösung verbunden. Typisch ist die leicht gewellte Oberfläche. Der Kunststoff ist ein Zelluloseacetat und kann auch farbig verwendet werden. (Die Kunst, März 1955)

Rotaflex Leuchten im Vertrieb von Sompex 1955
Rotaflex Leuchten im Vertrieb von Sompex 1955
Nahaufnahme einer Rotaflex Leuchte
Nahaufnahme einer Rotaflex Leuchte

Quellen:

https://www.vintagedesignlighting.com/heifetz-rotaflex.html

https://www.shopden-la.com/blogs/notes-from-the-showroom-floor/the-rotaflex-boogie

https://archiveshub.jisc.ac.uk/search/?terms=rotaflex

https://keup.wordpress.com/2019/08/11/rotaflex

https://www.perfiner.dk/lyngby-naerum-jernbanemaerke-fundet-med-perfinbilledet-rx-r-27

Ruppel Marke von 1935
Marke von 1935

Ruppelwerk GmbH
Metallwarenfabrik
Gotha

Gothaer Metallwarenfabrik ist das Nachfolgeunternehmen der Ruppelwerke,
1991 Übernahme durch C&P

Entwerfer: 
– Marianne Brandt (1929 -1933 Leiterin der Entwurfsabteilung des Bereiches Kunstgewerbe)

Marken: 
Tast-Licht

Quellen:
– Helios 

Ruppel Tastlichtleuchten von 1935
Ruppel Tastlichtleuchten von 1935

RN Marke von 1957
Marke von 1957

Ruser & Kuntner KG

Eisenbahnstr. 26
Weil am Rhein

Gegründet: 1920 als Ruser + Nowak von Friedrich Ruser.
1958 Umwandlung in Ruser + Kuntner KG, J. Kuntner wird Geschäftsführer.
1967 Fr. Ruser scheidet aus der Firma aus.

Entwerfer:
Hans Jörg Walter
Josef Kuntner

Auszeichnungen:
1956 Brüssel: Weltausstellung 
1957 Mailand: XI. Triennale

Quellen:
– www.Hansjörgwalter-lampen.com
– Deutscher Werkbund, Mitgliederverzeichnis 1971


SKB Marke von 1936
SKB Marke von 1936
RZB Marke von 1962
RZB Marke von 1962

RZB
Rudolf Zimmermann Bamberg

Gegründet: 1939
1939 Übernahme der Firma SKB Kalischak, Hersteller von Porzellanleuchten in Bamberg.
ab 1948 Fertigung von Nurglasleuchten.
1960 Einführung des DKN Befestigungssystems.

Entwerfer: 
Hartmut S. Engel
Helmut Heinrich
Ralph Michel

Auszeichnungen:
Über 50 internationale Designpreise: RedDot Awards, Good Design, German Design Award…  
– IF-Design Awards: seit 1989 – 11 Auszeichnungen

Erzeugnisse: 
Porzellanleuchten ab 1939, Nurglasleuchten ab 1948, ISO-Ovalleuchten ab 1960

Links:
www.rzb.de/

Quellen:
(Architektur & Wohnform, Nr. 8, 1966)