BMF
Bayerische Metallwarenfabrik
 
BMF
Bayerische Metallwarenfabrik
Kirchenweg 23, Nürnberg (1902)
Gründung: 1902 durch Hans Wagner und Willy Gundel.
1903 erschien der 1. bebilderte Produktkatalog. Titel „Luxus- und Gebrauchsgegenstände in Messing, Nickel und Kupfer“.
Spezialität: Glas-, Porzellan-und Steingutwaren mit Metallfassung.
1908 Umzug in die neuen Produktionsgebaude Wiesentalstraße 34.
1913 der Produktkatalog mit vernickelten Haushalts- und Tafelgeräten erschien.
1916 Umstellung auf Kriegsproduktion: u.a. Granatzünder.
1930 Übernahme der Firma Georg Hirschmann, doch schon 1932 musste die Firma liquidiert werden.
1939 letzter BMF Produktkatalog vor dem Krieg.
1940 übernahm die BMF Rüstungsaufträge, Beschäftigung von Kriegsgefangenen.
1943 Umstellung auf Rüstungsproduktion.
Mai 1945 Wiedereröffnung des Betriebes in Wolframs-Eschenbach. Herstellung von Blechspielzeug sowie Gebrauchs- und Haushaltsartikeln.
1948 erster Nachkriegsproduktkatalog.
1952 50-jähriges Firmenjubiläum. Max Wagner übernehm die Firmenleitung.
1960 das Firmenmuseum wurde eröffnet.
1972 Gründung der Import-Firma „Globe Shopper KG“ (seit 1978: Globe Shopper Wagner GmbH & Co). Produkte aus Italien, Spanien, Ungarn, Hongkong und Indien wurden vertrieben.
1974 Dr. Norbert Streng entwickelte eine Technik (BMF Patent) zur Bedeckelung von Bierseideln, Bierseidel wurden zur umsatzstärksten Produktgruppe der BMF.
1980er die Firma Quist wurde übernommen. Die Konkurrenz aus Asien mindert den Geschäftserfolg. Das führt zu Personalabbau, Rationalisierung, Modernisierung und dem Fokus auf Handelswaren bei BMF.
1990 Dr. Norbert Streng schied aus dem Unternehmen.
1991 kauft Jürgen Koch, ein langjähriger leitender Mitarbeiter, das Unternehmen.
1998 Konkursanmeldung.
Erzeugnisse: Fontänenleuchte.
Quellen:
http://www.bmf-museum.de
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