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Franz R. Conrad


Franz R. Conrad Logo, Marken 1927Franz R. Conrad Logo, Marken 1927 und 1929


Franz R. Conrad GmbH
Beleuchtungskörper-Fabrik

Ritterstr. 82, Berlin (1896)
Glogauer Str. 19-21, Berlin (1910)
und auch Ritterstr. 33, Berlin (1911)

Musterlager:
- Glogauer Str. 19, Berlin
- ABC-Str. 50, Hamburg (1925)

Gegründet: 1891 durch den Gürtlermeister Franz Rudolf Conrad (20. 9. 1865 - 1935) in Berlin.
1896 „F. R. Conrad“ Ritterstr. 82, Berlin, war auf der Berliner Gewerbeausstellung vertreten.
1900 nach Entwürfen von Franz Dargatz und Paul Ueberholz entstanden Gewerbehofanlagen in der Glogauer Straße 19 - 21, zur Straße entstanden Wohngebäude, an die sich hofseitig die Fabriken anschlossen. Im 1. Stock der Nr. 19 befand sich der Berliner Mustersaal der Firma.

1902 Vorstellung eines Zugpendels ohne Gegengewicht - System Conrad, D.R.P. (ETZ vom 23.1.1902).

1908 Goldmedaille auf der „Exposition Internationale“ und „Congres International des Applications d'Électricité“ in Marseille.
1908 - 1913 wurde auch Beleuchtungsglas von der „Johann Lötz Witwe“ Glashütte bezogen.

1910 Goldmedaille auf der Weltausstellung in Brüssel.
Beteiligung an der Ausstellung für Elektrizität in Wohnung Gewerbe und Industrie, Dordrecht.

Eine Abteilung von „Franz R. Conrad“ war „Oscar Gladenbeck & Co.“, später „Oscar Gladenbeck G.m.b.H.“ Fabrikation moderner und antiker Bronzen.

Juli 1913 ca. 350 Beschäftigte in der Firma.

1916 wurden Franz R. Conrad und Hugo Rosenberg zu Vorsitzenden der „Vereinigung der Beleuchtungskörperfabrikanten Deutschlands“ gewählt.
Kriegbedingter Materialmangel (Broze, Edelmetalle...) und Beschlagnahme, sowie Exportverbote dieser Materialien führten bei Conrad zur Verwendung von Eisen für die Leuchtenmodelle

1918 Franz R. Conrad übernahm die Firma „Bruno Hanuschke Flugzeugteilbau“ Berlin.
Oktober 1925 Sonderliste Nr. 129
Januar 1927 Flugblatt Nr E131 mit „Schlagerkronen“. In der Spezialliste Nr. E133 fand man die neuen Silber-Spiegelreflektoren „Conradlicht“ für Schaufensterbeleuchtung, sowie Arbeitsleuchten mit dem patentamtlich gesch. Drehgelenk.
März 1927 Neuheitenliste Nr. E 135.

1935 verstarb Franz R. Conrad. Seine Witwe Friedel Conrad und der Entwurfszeichner Max Pester führten die Geschäfte weiter.

1970 „Franz R. Conrad GmbH“ noch im Berliner Telefonbuch.

1984 „ConLicht“ produziert in seinen eigenen Hallen im Nunsdorfer Ring in Berlin.
1985 wurde das Familienunternehmen neu strukturiert, erweitert und unter dem Namen „Construktions-Licht GmbH“ fortgeführt.

1986 Konkurs der Franz R. Conrad (Die Welt, 27.2.1986).

2012 ZETT-Gruppe übernahm „Hellux Gruppe“ (Hellux GmbH, Laatzen, Hellux Construktions-Licht GmbH, Berlin und Hellux Elektra s.r.o., Budweis)

Erzeugnisse: Pendelleuchten, Sofittenbeleuchtungen, Wandarme, Arbeitsplatzbeleuchtungen, Tisch- und Nachttischleuchten…


Franz R. Conrad Anzeigen für Arbeitsplatz-Beleuchtung und 
aus dem Jahr 1928 Franz R. Conrad Anzeige für Conradlicht Beleuchtungskörper
aus dem Jahr 1928

Franz R. Conrad Anzeigen für Arbeitsplatz-Beleuchtung und Conradlicht Beleuchtungskörper
aus dem Jahr 1928



Franz R. Conrad Anzeige für Conradlicht Straßenleuchten
aus dem Jahr 1973
Franz R. Conrad Anzeige für Conradlicht Straßenleuchten
aus dem Jahr 1973



 



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29.1.2026